Helge Schneider spielt auf dem Theaterplatz

Filmnächte Der vielfältige Entertainer ist eine Meister der Improvisation

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Helge Schneider stattet Chemnitz am Samstag einen Besuch ab. Foto: Privat

Mit Hits wie "Katzeklo", "Telephonmann" oder "Fitze Fitze Fatze" ist er berühmt geworden - der Mann, der als Meister der Improvisation gilt, ist am 26. August um 20 Uhr bei den Filmnächten auf dem Theaterplatz zu Gast. Die Rede ist von Helge Schneider, der sich selbst als Komiker, Komponist, Musiker, Entertainer, Buchautor, Drehbuchautor, Schauspieler, Regisseur, Musikclown und Zeichner betitelt.

Stehcafé Eduscho als Lehrmeister

Schon in früher Kindheit habe sich sein musikalisches Talent gezeigt, vor allem seine Begabung für das Klavierspiel. Als Fünfjähriger begann er Klavier und im Alter von zwölf Jahren Cello zu spielen. Ebenso früh zeigten sich seine Ambitionen, Kabarettist zu werden: "Ich wollte auf der Bühne stehen, Clown sein und Musik machen", sagt Schneider. Als junger Mann habe er seine freie Zeit gerne in einem Stehcafé von Eduscho verbracht, wo er die Menschen um sich herum beobachtete und sich deren Gesten und Argumentationen einprägte.

"Als besonders beeindruckend und unterhaltsam empfand ich dabei ältere Männer, die trotz ihrer Unzulänglichkeiten immer souverän blieben", erzählt er. Diese "Oppas", wie er sie nennt, wurden zu seinem Vorbild. Das "Eduscho-Studium" habe nach Aussage von Helge Schneider eine große Bedeutung für seine spätere Arbeit gehabt.

Die zeichnet sich vor allem durch eins aus: Improvisation. Die Texte seiner Lieder sowie der Inhalt seiner Erzählungen sind nur in einem Grundgerüst angelegt und werden bei jedem Auftritt frei variiert und weiterentwickelt.