Herr Kumul über Toleranz und Mitgefühl

Theater Figurentheater in Chemnitz möchte Botschaft vermitteln

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Ein neues Stück im Figurentheater beschäftigt sich mit einem Igel und einem verrückten Vogel. Foto: Theater Chemnitz/Wuschanski

Nach "Krokus ... Kirschen ... Kalte Ohren" können sich die Besucher des Chemnitzer Figurentheaters ab dem 7. Oktober, 16.00 Uhr, auf ein neues Stück von Eva und Paul Schmidtchen freuen.

Mit Tischpuppen und einer Spielerin entführen sie die großen und kleinen Zuschauer in eine andere Welt und erzählen von der Chance, die darin liegt, sich und seinen Alltag dem unbekannten Neuen zu öffnen.

"Herr Kumul singt"

Im Stück "Herr Kumul singt" begibt sich das Publikum ins Reich der Tiere. Darin lebt Frau Igel in einem großen Wald, in dem sie sich pudelwohl fühlt. Eines Tages findet sie unter einem Baum ein buntes Knäuel und nimmt es mit nach Hause. Dort erwacht das Bündel und entpuppt sich als verletzter Vogel.

Sein Gefieder ist bunter und weicher als das der anderen und seine Sprache klingt ganz anders und fremd. "Kumul" ist das einzige Wort, das Frau Igel versteht, wenn er auf sich zeigt und so nennt sie ihren neuen Mitbewohner fortan "Herr Kumul".

Mit dem Vogel verändert sich auch die eigene Perspektive von Frau Igel auf ihre gewohnte Umgebung und ihre Gedankenwelt. "Doch so grundverschieden die beiden Figuren auch scheinen, schaffen sie es, offen aufeinander zuzugehen. Sie zeigen uns, dass für ein funktionierendes Zusammenleben eigentlich nicht viel mehr als Toleranz, Mitgefühl und gegenseitige Fürsorge nötig sind", so die Theater Chemnitz.