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"Hier ist es wie im Urlaub"

Mein Fleckchen Chemnitz André Donath liebt sein Leben in Rabenstein

Alle Menschen haben ein Lieblingsplätzchen: Für manche ist es der eigene Garten, für andere die pulsierende Einkaufsmeile. Was verbindet sie mit diesen Orten, warum fühlen sie sich gerade dort wohl? Persönlichkeiten der Region zeigen im BLICK ihr liebstes Fleckchen Chemnitz.

"Durch Rabenstein spazieren, das ist wie Urlaub machen", sagt André Donath. Der Chemnitzer Gastronom lebt nicht nur in dem Stadtteil. Er liebt ihn auch. "Im Winter, da komme ich mit meinem Sohn auf das Viadukt hoch und dann zielen wir mit Schneebällen auf den darunter liegenden Teich", erzählt er. Letztens erst, da bekam er Besuch aus Berlin. Die Gäste wollten unbedingt die Burg Rabenstein sehen. Sie hatten über das Rabensteiner Wahrzeichen schon im Vorfeld viel gelesen. Ein anderes Chemnitzer Wahrzeichen bereitet dem gebürtigen Chemnitzer hingegen Sorgen. "Wenn ich mir anschaue, wie es rund um den Nischel aussieht, dann macht mich das traurig", so Donath, der seine Meinung über das Umfeld rund um den Karl-Marx-Kopf auch schon vor den Mitgliedern der IG Innenstadt vorgetragen hat. "Da müsste rings herum viel mehr passieren, auch gastronomisch."

Heute Abend feiert er erstmal ein anderes Gastro-Glanzlicht. Im Brauclub, Donaths Innenstadt-Club unter dem Turmbrauhaus, wird Neunjähriges gefeiert. "Klar gehe ich dahin", sagt er. "Ich werde mit vielen Freunden eine hoffentlich tolle Party feiern." Kann er machen. Erholung wartet am nächsten Tag in seinem beschaulichen Rabenstein. "Ich werde dann mit meinem Sohn die Natur genießen."