Himmelblaue Legenden sterben nie: Das machen die größten Spieler des FCK und CFC heute

Ehre für die Besten: Chemnitzer Anhänger wählen ihre All-Time-Favoriten an der Gellerstraße.

Chemnitz

Genau 2222 Fans des Chemnitzer FC haben mit ihrer Stimme die Legendenelf des FC Karl-Marx-Stadt/Chemnitzer FC gewählt. Vor dem Anpfiff des Fußball-Regionalligaspiels zwischen dem Chemnitzer FC und dem 1. FC Lok Leipzig wurden die berufenen Spieler im eins Stadion - An der Gellerstraße geehrt.

BLICK.de-CFC-Chefreporter Knut Berger sprach mit drei ausgewählten Akteuren.

"Das macht mir unheimlich viel Spaß mit den Jungs"

Anton Fink wurde während seiner Zeit beim Chemnitzer FC von den Fans in den Rang eines Fußballgottes erhoben. "Es war eine sehr schöne Zeit für mich. Ich habe hier viele Freunde auf und neben dem Platz kennen gelernt. Es waren fünfeinhalb Jahre, meine Familie hat sich in Chemnitz sehr wohl gefühlt, ich komme immer wieder gern zurück", sagte Fink. die Berufung in die Legenden-Elf sei für ihn eine große Ehre.

"Dass man von einem Verein auf diese Weise gewürdigt wird, ist nicht selbstverständlich. Als die Einladung kam, habe ich keine Sekunde gezögert, diese anzunehmen ", sagte der 38-Jährige , der beim FC 08 Birkenfeld in der Nähe von Karlsruhe als Spielertrainer in der Kreisliga dem Fußball verbunden ist. "Das macht mir unheimlich viel Spaß mit den Jungs", so Fink.

Vom Rasen an die Seitenlinie: Mehlhorns Mission im CFC-Nachwuchs

Ulf Mehlhorn sieht in seiner Berufung eine Wertschätzung, für seine geleistete Arbeit beim CFC. Der 57-Jährige gibt seine Erfahrungen seit vielen Jahren dem Nachwuchs weiter. Aktuell trainiert Mehlhorn die U 15 des Chemnitzer FC. Auf dem Rasen sieht man Mehlhorn nicht mehr aktiv. "Das lässt die Gesundheit nicht mehr zu", sagte die CFC-Legende.

Der gebürtige Stollberger kam 1981 in die Nachwuchsabteilung des FC Karl-Marx-Stadt , blieb bis 1995 und trug auch von 1998 bis 2005 das himmelblaue Trikot. Er mischte zum Beispiel bei den EC-Spielen unter Chefcoach Hans Meyer mit.

Stürmer-Ikone Frahn: "Es macht mich stolz, dabei zu sein"

Gut gelaunt war auch Daniel Frahn. "Für mich ist es eine sehr große Ehre, in eine solche Mannschaft mit solchen Namen gewählt zu werden. Es macht mich stolz", sagte Frahn. Der gebürtige Potsdamer ging von 2016 bis 2020 für den CFC auf Torejagd. Aktuell arbeitet der 38-Jährige als Co-Trainer beim SV Babelsberg 03, der gemeinsam mit dem Chemnitzer FC in der Regionalliga Nordost spielt.

Frahn schnürt nach wie vor die Fußballschuhe und mischt bei der SG Einheit Zepernick in der 7. Liga mit. "Ein Freund von mir hat mich gefragt, ob ich noch Lust habe. Wenn ich Zeit habe, bin ich dabei", meinte der Stürmer.

"Capitano" meldet sich per Video

Michael Ballack, der am Anfang seiner Laufbahn beim Chemnitzer FC spielte und später zum Weltstar avancierte, meldete sich mit einer bewegenden Videobotschaft im Stadion.

 

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