Himmelblaue spielen sich aus der Abstiegszone heraus

Fussball Chemnitzer Kicker müssen am Samstag in Münster bestehen

Es macht wieder Spaß, den Kickern des Chemnitzer FC beim Fußballspielen zuzuschauen. Die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Glöckner hat die letzten vier Pflichtspiele nicht verloren und steht in der 3. Liga nach dem 3:1 (3:1)-Heimsieg gegen den 1. FC Kaiserslautern auf dem 16. Tabellenplatz und damit erstmals in dieser Saison hauchdünn über den Strich, unter dem die Abstiegszone beginnt.

Neues Selbstvertrauen getankt

"Wir haben verdient gewonnen, das gesamte Team hat wieder an einem Strang gezogen", schätzte zum Beispiel Youngster Erik Tallig ein, der sich jedoch auch selbstkritisch zeigte. "Ich hatte gegen Kaiserslautern wenige Ballkontakte und kam kaum zum Abschluss", lautete sein Fazit. Der Coach, der dem Team nach seinem Amtsantritt im September offenbar ein neues Selbstvertrauen eingeimpft hat, zeigte sich nach dem Erfolg gegen den Traditionsclub zufrieden. "Ich glaube, wir haben gegen Kaiserslautern eine hervorragende Partie abgeliefert. Meine Mannschaft wächst von Spiel zu Spiel, viele Dinge werden umgesetzt und setzen sich in den Abläufen zunehmend fest", sagte der Trainer.

Chemnitzer FC gastiert am Samstag in Münster

Trotz aller Freude über das Erreichte - aus den letzten drei Partien holte Chemnitz sieben Punkte - werden die Karten am Samstag neu gemischt, wenn die Himmelblauen um 14 Uhr beim SC Preußen Münster antreten müssen. Die Gastgeber belegen nach 13 Spieltagen mit 11 Zählern auf dem Konto den vorletzten Tabellenplatz und hatten zuletzt nach einer 2:0-Führung noch 2:3 in Ingolstadt verloren. "Alle müssen sich im Klaren sein, dass wir derzeit noch nichts erreicht haben. Deshalb sind wir gut beraten, intensiv weiter zu arbeiten, damit wir auch in der Endabrechnung über dem Strich stehen", machte Glöckner klar, dass der CFC bei aller Freude noch vor einem sehr langen Weg steht.