Himmelblaue verlieren 2:3 gegen Großaspach

Fussball Chemnitz im freien Fall Richtung Regionalliga

Foto: Marcus Hengst

Die Chancen auf den Verbleib in der 3. Fußball-Liga werden für den Chemnitzer FC immer geringer. Am Samstag verloren die Himmelblauen ihr Heimspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach vor 5002 Zuschauern 2:3 (1:1). "Ich habe zwar den zweiten Treffer für uns gemacht, aber das hat nichts genützt. Wer solche Gegentore bekommt, hat in der Liga nichts verloren", lautete die Analyse von CFC-Kicker Dennis Grote.

Hitziges Duell

Für den ersten Aufreger in der Partie sorgten die Gäste. In der 8. Minute war es Taxiarchis Fountas, der mit seinem Schuss die Latte traf. Es war noch keine Viertelstunde gespielt, als die Spieler der SG Sonnenhof strahlen konnten. Shqiprim Binakaj zog ab, sein abgefälschter Ball landete zum 1:0 für Großaspach im Chemnitzer Kasten.

Anschließend lieferten sich beide Seiten ein Duell, dass von vielen Fehlpässen und technischen Unzulänglichkeiten geprägt war. Dennoch gelang es den Himmelblauen, noch vor der Pause auszugleichen. Mikko Sumusalo versenkte das Spielgerät im gegnerischen Gehäuse. Für den Abwehrspieler war es der erste Treffer seit seinem Wechsel zum CFC in der Winterpause.

Chemnitz auf dem 18. Tabellenplatz

In der zweiten Halbzeit rollte der Ball erst wenige Minuten, als die Elf von Cheftrainer David Bergner bei kühlen Temperaturen erneut eiskalt getroffen wurde. Binakaj war in der 54. Minute für die Gäste erneut zur Stelle und vollendete zum 2:1. Stadionsprecher Olaf Kadner hatte seine Durchsage kaum beendet, als er schon wieder zum Mikrofon greifen musste. Dennis Grote überwand den Großaspacher Torwart zum 2:2.

Danach ging es auf dem Rasen wieder etwas ruhiger zu. Der CFC orientierte sich Richtung des gegnerischen Strafraums, vermochte es aber nicht, den dritten Treffer zu markieren. Diesen machten dann die Gäste. Julian Leist stellte in der 83. Minute den Endstand her. Chemnitz bleibt auf dem 18. Tabellenplatz kleben, am kommenden Sonntag geht es zum Kellerduell nach Erfurt.