Hobbyfahrer rollen auf Meisterschaftskurs

Radmeisterschaft Nicht nur Profis dürfen die Strecke durch Chemnitz befahren

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Lars Jugel (4.v.l.) war mit den "Rad-Raketen" am Start. Foto: Knut Berger

Chemnitz. Zu Beginn des 2. Wettkampftages der Deutschen Radmeisterschaften in Chemnitz hatten zunächst die Hobbyradler bei der Sportstadtrunde die Möglichkeit, die knapp 20 Kilometer lange Runde abzufahren. Und von diesem Angebot machten die Freizeit-Pedaleure reichlich Gebrauch. Denn weit mehr als 1000 Aktive fanden sich am Start an der Hartmannstraße ein, um über den Kurs zu rollen.

Darunter befanden sich auch Lars Jugel und seine "Rad-Raketen" aus Limbach-Oberfrohna. "Wir sind die Strecke vorher nicht gemeinsam abgefahren, sondern haben uns nur im Internet den Verlauf und das Profil angeschaut", sagte der Limbach-Oberfrohnaer vor dem Start. Nach rund 75 Minuten war er wieder im Ziel und zeigte sich zufrieden. "Alles war perfekt organisiert, unsere gesamte Truppe hat die Aufgabe souverän gemeistert", sagte Jugel, der im Jahr immerhin rund 11.000 Kilometer im Sattel zurücklegt.

Stadtführer stellen sich der Herausforderung

Auch der 64-Jährige Eberhard Fiebig und Wulf Lakemeier (73) nahmen die Distanz unter ihre Reifen, obwohl sie sonst eher zu Fuß unterwegs sind. "Wir gehören dem Gästeführer-Verein Chemnitz an und laufen in der Regel mit den Touristen, aber auch mit Bürgern der Stadt durch Chemnitz, um die Sehenswürdigkeiten zu erkunden", sagte Fiebig. Mit seinem Freund Lakemeier meisterte er nun die Herausforderung auf der Sportstadtrunde souverän.