Hochpräzise: Das Druckzentrum rüstet nach

Ausbau Neue technische Möglichkeiten erleichtern Arbeit

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Elfriede Lindner und Uta Schneider (v.l.) vom Produktionsteam. Foto: pf

Hochpräzise Technik und wertvolles Know-How der Mitarbeiter - bei der Zeitungsproduktion im Druckzentrum der "Freien Presse" gehört dies untrennbar zusammen. Doch was wurde genau verbessert? Eine kleine Technikeinheit.

Der Jet-Feeder

Dabei handelt es sich um eine Anlage, mit deren Unterstützung Beilagen auf einem Förderband bis zur Einsortierung in das Trägermedium, zum Beispiel der BLICK, der Wochenspiegel oder die "Freie Presse", transportiert werden. Bisher konnten pro Zeitung 16 verschiedene Beilagen etwa von Lebensmittelkonzernen, Möbelhäusern oder Gartencentern, beigelegt werden. Nun wurden an den drei Weiterverarbeitungsanlagen bis zu vier Einsteckmodule ergänzt.

Diese Module separieren die Beilagen von ihren Stapeln und führen die Beilagenkapazität - maximal 20 verschiedene Werbebroschüren - in die Zeitungen.

Das Steuerungssystem PRA-PLUS an der Verpackungseinheit

Die Systemsoftware der Verlage gibt vor, welche Beilage in welches Trägermedium sortiert wird. Das Steuerungssystem sorgt nun dafür, dass die Vorgaben umgesetzt werden. So erhält der Zeitungsleser auf dem Chemnitzer Kaßberg auch die Werbebeilage des Lebensmittelmarktes in seinem Stadtviertel. Die Verpackungseinheit stapelt Zeitungen anschließend zu Paketen, die automatisch verschnürt und mit einem Versandbeleg versehen werden.

Die Maschine sorgt auch dafür, dass die Zeitungen in ihren Paketen so gestapelt sind, dass nicht nur Falz auf Falz liegt. Dadurch würden die Pakete beim Transport verrutschen und in ein Ungleichgewicht geraten.