Höchster Beschäftigungsstand seit 2000

Bilanz Fachkräfteallianz Sachsen engagiert sich für die Integration und unterstützt auch ältere Beschäftigte

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Qualifizierte Fachkräfte sind wertvoll und in vielen Bereichen stark nachgefragt. Foto: Andreas Seidel

Sachsen Mit einer zunehmenden Zahl Erwerbstätiger und einer sinkenden Arbeitslosenquote entwickelt sich die Arbeitsmarktsituation in Sachsen weiter positiv. Mit rund 1,57 Millionen im September 2016 hat der Freistaat den höchsten Beschäftigungsstand seit Januar 2000 erreicht. Die Zahl offener Stellen und die Vakanzzeiten steigen deutlich an. Unternehmen haben zunehmend Probleme, offene Ausbildungs- und Arbeitsplätze schnell wieder zu besetzen.

Qualifizierte Fachkräfte sind wertvoll und in vielen Bereichen stark nachgefragt. Die Sächsische Fachkräfteallianz hat daher zentrale Ziele ihrer Gemeinsamen Erklärung "Fachkräfte gewinnen. Fachkräfte halten. Sachsens Zukunft sichern." auf den Weg gebracht.

Insbesondere in der Beschäftigung Älterer sieht die Fachkräfteallianz eines der bedeutendsten Potenziale - neben jungen Menschen und Frauen - der Fachkräftelücke sächsischer Unternehmen kurz- und mittelfristig entgegenzuwirken.

Die Erwerbstätigenquote der 50- bis 65-Jährigen in Sachsen hat sich seit 2000 um rund 30 Prozent auf rund 73 Prozent erhöht. Fast 80 Prozent der heimischen Betriebe beschäftigen heute Menschen im Alter von über 50 Jahren.

Ebenso ist die Bereitschaft sächsischer Unternehmen zur Einstellung älterer Bewerber gestiegen.

Ein weiteres Thema ist die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte zur Sicherung des Fachkräftebedarfs. Die Mitglieder unterstützen die Bestrebungen der sächsischen Unternehmen, qualifizierte Fachkräfte auch aus dem Ausland zu gewinnen und setzen sich dafür ein, den Freistaat Sachsen als attraktiven Ort zum Leben und Arbeiten weiter zu entwickeln und in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Mitglieder der Fachkräfteallianz schätzen die schrittweise Öffnung sächsischer Unternehmen für ausländische Arbeitnehmer.