Hörbar machen, was derzeit nicht zu hören ist

Gala Musiktheater aus der Region senden Lebenszeichen an ihr Publikum

Zu einer besonderen Radiogala laden am 30. Mai die Theater Chemnitz, Deutschlandfunk Kultur, MDR Kultur und MDR Klassik ein: Die knapp 20 mitteldeutschen Musiktheater beteiligen sich an einer Sendung, die live in den beteiligten Radiosendern übertragen wird. "Die Gala soll ein Lebenszeichen des Musiktheaters sein, welches sein Publikum vermisst und gestärkt aus der Krise hervorgehen wird. Es ist eine Gala des Zusammenhalts, die das hörbar macht, was derzeit nicht zu hören ist", erklärt Patrick Wurzel, Direktor für künstlerische Planung und Betriebsdirektor der Oper Chemnitz.

Musiker aus ganz Sachsen tragen dazu bei

Jedes der teilnehmenden Musiktheater aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen entsendet Künstler in das Opernhaus Chemnitz, die sich live vor Ort mit einem musikalischen Beitrag aus Oper, Operette oder Musical präsentieren. Die Bandbreite der Ausschnitte reicht dabei von Tschaikowskys "Eugen Onegin", Mozarts "Zauberflöte" und Wagners "Götterdämmerung" bis hin zu Musical-Ausschnitten aus "Les Misérables". Die Gesangssolisten werden durch die Corona-Beschränkungen nicht von einem Orchester, sondern von einem Pianisten oder einer Pianistin am Flügel begleitet, informieren die Theater Chemnitz. "Das Opernhaus Chemnitz ist seit 1909 ein Kraftquell für alle Menschen der Region, in guten wie in schlechten Zeiten. Für mich kommt diese Energie aus der liebevollen Bindung des Publikums an 'seine' Künstlerinnen und Künstler. Dafür senden wir unser Zeichen", so Generalintendant Christoph Dittrich.