"Hurra, es ist ein Mädchen!"

Filmprojekt Chemnitzer Geschichte aus weiblicher Sicht

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Foto: peych_p/Getty Images/iStockphoto

Die Ehefrau von Karl Schmidt-Rottluff war eine bekannte Fotografin. Wer weiß so etwas? Sicher kaum jemand. Ein Dokumentarfilm mit dem Titel "Hurra, es ist ein Mädchen!" soll jetzt die weibliche Seite der Chemnitzer Geschichte zum Vorschein bringen. Für diesen konnte die renommierte Filmemacherin Beate Kunath gewonnen werden, die mit Dokumentarfilmen wie "forbitten fruit" oder "Raw Chicks. Berlin" schon Filmpreise gewonnen hat.

Das Filmprojekt kommt von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Pia Hamann, und dem Netzwerk der Chemnitzer Fraueninitiativen. Sie beschäftigen sich im Jubiläumsjahr von Chemnitz mit der Geschichte der Stadt aus weiblicher Sicht.

Über die starken Freuen der Stadt

"Frauen haben seit jeher ihren Beitrag zur Entwicklung der Gesellschaft geleistet, nicht selten blieben ihre Erfolge aber unbeachtet, gering geschätzt, nicht erwähnenswert. Das wollen wir korrigieren und Geschichte(n) aus der weiblichen Sicht erzählen. Starke Frauen der Stadt vom Mittelalter bis heute wollen wir bekannt machen und würdigen", so die Gleichstellungsbeauftragte. Die Uraufführung des Films ist für den Sommer geplant.