"Ich möchte Investitionen hochfahren"

WAHL 50-jähriger leitender Angestellter tritt für die Freien Wähler an

Am 20. September wird in Chemnitz ein neuer Oberbürgermeister oder eine neue Oberbürgermeisterin gewählt. Wir haben sieben Kandidaten zu ihren Zielen und Ansichten befragt. Die Antworten könnt ihr hier lesen.

 

In diesem Artikel stellen wir den Kandidaten Matthias Eberlein (Freie Wähler) vor. Der 50-jährige leitende Angestellte ist verheiratet und hat ein Kind.
 

Welche drei Dinge müssten Ihrer Meinung nach in der Stadt unbedingt verbessert bzw. verändert werden?

 

Erstens: Die Bürgerbeteiligung stärken, zum Beispiel durch Bürgerplattformen.
Zweitens: Investitionen stark hochfahren, besonders im Bereich Infrastruktur und Sport für mehr Bildungseinrichtungen und Freibäder.
Drittens: Die Anbindung von Chemnitz an das deutsche Schienennetz, da muss deutlich mehr Druck gemacht werden.


Was schätzen Sie an Chemnitz am meisten?


Chemnitz ist eine Stadt mit viel Freiraum und nicht überlaufen, deren Potenzial noch nicht annähernd gehoben wurde.


Stichwort Kulturhauptstadt 2025: Wie stehen Sie zu der Bewerbung?


Die Bewerbung wäre nicht meine erste Idee gewesen, denn ich würde lieber in den Sport investieren, Sportstätten wettkampftauglich machen. Wenn wir den Titel bekommen, würde ich das aber natürlich voll unterstützen und Projekte aus diesem Rahmen weiter fördern.


Wie wollen Sie das bürgerliche Miteinander der Chemnitzer stärken?


Dezentralisierung der Verwaltung, um die vielen kleinen Probleme direkt vor Ort lösen zu können. Dazu Einrichtung von Stadtbezirksbeiräten bzw. Ortschaften in allen Chemnitzer Stadtteilen und deren finanzielle Ausstattung mit mindestens 50 Euro pro Einwohner und Jahr.

 

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Stadt und warum?

 

Das Fachwerkviertel unterhalb der Schlosskirche.

Hier findet ihr die Artikel der anderen Kandidaten im Rahmen des Specials "BLICK auf die OB-Wahl in Chemnitz"