Ideen für mehr Leichtigkeit

Wettbewerb Universität lobt einen "Mensch-Maschine-Preis" aus

Am 8. November dreht sich alles um Ideen, die das Leben einfacher gestalten. Denn am "Tag der einfachen Produkte" steht weltweit das Thema "Usability", die sogenannte Gebrauchstauglichkeit von Produkten, im Mittelpunkt. So auch an der Professur Arbeitswissenschaften der TU Chemnitz, die zum sechsten Mal den Mensch-Maschine-Preis auslobt. "Wir suchen spannende und vor allem innovative Ideen für einfache Produkte, die den Alltag erleichtern. Interessierte können ihre Bewerbungen noch bis Sonntag einreichen", erklärt Mitorganisator Jens Mühlstedt. Die besten Einsendungen werden von einer interdisziplinären Fachjury begutachtet und am 8. November ab 18 Uhr im Projekthaus 'Meteor', Universitätsteil Erfenschlager Straße, prämiert. "Der Wettbewerb richtet sich aber nicht nur an Studenten. Wir hatten auch schon Bewerbungen von Ingenieuren im Ruhestand", erzählt Mühlstedt, der mit der Entwicklung von Touchscreens ein "herausragendes" Beispiel für Vereinfachung der Mensch-Maschine-Schnittstelle nennt. "Heute bedienen wir Smartphones und Kfz-Navigationsgeräte mit einer Berührung des Bildschirms. Diese Entwicklung hat die Kommunikation mit Maschinen stark beeinflusst und nachhaltig gewandelt." Für den Wettbewerb müsse es aber nicht gleich eine revolutionäre Erfindung sein, betont Mühlstedt. "Wir wolllen das Thema vor allem in den Fokus der Öffentlichkeit rücken."

Ideen können in Form von Text, Zeichnungen, Fotos oder Videos über ein Formular unter www.mensch-maschine-preis.de eingereicht werden.