Ideenskizze der TU kann nicht überzeugen

Idee Leichtbauforschung qualifiziert sich nicht für Förderung

ideenskizze-der-tu-kann-nicht-ueberzeugen
Links und rechts von der Aktienspinnerei können neue Gebäude entstehen. Foto: TU Chemnitz/Archiv

Der TU Chemnitz ist es nicht gelungen, ihr Bundesexzellenzcluster "Merge" für die Entwicklung von Leichtbaumaterialien für die nächste Förderperiode zu qualifizieren. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hatte dazu aufgerufen, Ideenskizzen für die Exzellenzinitiative des Bundes einzureichen. Die "Merge"-Skizze schied im Auswahlverfahren nun aus.

Seit 2012 war die Leichtbauforschung einziges Bundesexzellenzcluster in Chemnitz und wird noch bis Ende 2017 mit 34 Millionen Euro vom Bund sowie bis Ende 2018 mit 6,5 Millionen Euro vom Freistaat Sachsen gefördert. Für 30 Millionen Euro errichtete der Freistaat darüber hinaus Forschungsgebäude.

Kein Grund zum Trübsal blasen

Derzeit sind an die 100 Wissenschaftler und Techniker bei "Merge" beschäftigt. Die Universitätsleitung rief dazu auf, nach vorn zu schauen. Der Wissenschaftsstandort Chemnitz und die Region profitierten maßgeblich davon, "dass auf dem zukunftsweisenden, stark umkämpften Technologiefeld Leichtbau herausragende Kompetenzen an der TU Chemnitz vereint sind", so Rektor Gerd Strohmeier.

Man wolle Chemnitz deshalb weiterhin zum nationalen und internationalen Leichtbauzentrum ausbauen. Ebenso wie "Merge" wurde auch die zweite eingereichte Ideenskizze der TU Chemnitz nicht für die nächste Runde ausgewählt:

Hierbei sollte es um die Interaktion zwischen Mensch und Technik gehen. Auch diese Projektskizze wurde nicht zur Antragstellung aufgerufen. Insgesamt haben deutschlandweit jetzt noch 41 Hochschulen mit 88 Projekten die Chance auf Gelder aus der Bundesexzellenzinitiative.