IHK zeichnet beste Jungfacharbeiter aus

Karriere Erfolgreicher Berufsabschluss öffnet Türen für Fortbildung

27 junge Männer und 13 junge Frauen wurden am Mittwoch in der Industrie- und Handelskammer Chemnitz (IHK) als beste südwestsächsische Jungfacharbeiter in 40 Berufen ausgezeichnet. Mindestens 91,5 Punkte haben die Absolventen in den Abschlussprüfungen dabei erreicht. Zu den besten Jungfacharbeitern gehört auch Fabian Hilger der innerhalb des Kooperativen Studiums mit integrierter Ausbildung bei Niles-Simmons Industrieanlagen in Chemnitz den Beruf des Industriemechanikers erlernte. Mit glänzenden 96 Punkten erzielte Hilger in den Prüfungen die Bestnote "Sehr gut". "So ein Ergebnis schafft man nicht alle Tage", sagt Fred Meinhold, Peronalchef bei Niles-Simmons, "das macht uns natürlich stolz und bestätigt unser Anliegen, Fachkräfte selbst zu qualifizieren und ihnen frühzeitig Perspektiven im Unternehmen zu eröffnen". Ein vergleichbares Konzept verfolgt auch das Sächsische Textilforschungszentrum e.V. in Chemnitz, wo Franz Klötzer zum Produktionsmechaniker ausgebildet wurde und ebenso wie Fabian Hilger noch ein weiterführendes Studium zum Diplom-Ingenieur absolviert. Als Erfolgsmodell, um das Deutschland von vielen Ländern beneidet wird, bezeichnet IHK-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Wunderlich das System der dualen Berufsausbildung. Um im Unternehmen Karriere zu machen, muss man nicht unbedingt studieren, so Wunderlich, nach dem erfolgreichen Berufsabschluss gibt es im Bereich der IHK vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten. "Verschiedene Abschlüsse wie Meister, Fachwirt oder Betriebswirt stehen zur Auswahl", fügt Wunderlich hinzu, "es lohnt sich auf jeden Fall weiter zu machen". 3.525 eingetragene betriebliche Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2015 bedeuten für die IHK Chemnitz eine Zunahme um 62 Verträge gegenüber dem Vorjahr.