Im Fokus: Digitalisierung am Bau

IHK Info-Veranstaltung zu neuem Standard morgen in Chemnitz

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Foto: Thomas Schmotz

Für öffentliche Infrastrukturprojekte wird Deutschland bis 2020 den sogenannten BIM Standard (Building Information Modeling) verpflichtend einführen. Die deutsche Bauwirtschaft schließt damit zu führenden Nationen wie Dänemark, Großbritannien oder Norwegen auf, die diesen Standard bereits seit mehreren Jahren mit großem Erfolg betreiben.

Hintergrund

Bereits heute erstellen Architekten bei der Bauplanung die Gebäude in Softwarelösungen, die zukünftig in Verbindung mit unterlegten Datenbankensystemen den Zugriff für alle Beteiligten ermöglichen - zum Beispiel für Fachingenieure, Gutachter, Behörden, Bauunternehmen oder Facility Manager. Ändert der zukünftige Nutzer seine Anforderungen an ein Gebäude, so kann der planende Architekt die Änderungen im virtuellen Gebäude umsetzen. Folglich verändern sich sofort Bemaßungen oder Stücklisten für anbietende Bauunternehmen und nachfolgende Gewerke.

Info-Veranstaltung in Chemnitz

Die Einführung des neuen Standards zwingt die hiesigen Unternehmen nun zur Vorbereitung. Abhilfe schafft dabei die Industrie- und Handelskammer, die am morgigen Donnerstag Interessierte in die Straße der Nationen 25 einlädt. Ab 8.30 Uhr berichten zahlreiche Referenten aus der Praxis und geben ihre Erfahrungen mit der neuen Methode weiter. Mit dabei ist auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. Er spricht ab 15.30 Uhr über die "Digitalisierung als Schlüsseldisziplin - Wie stellt sich Sachsen künftig auf".