Im Halbfinale gegen den Ligakrösus

Basketball Chemcats sind Gastgeber des Pokalfinalturniers

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In der Liga mussten sich die ChemCats zwiemal gegen Keltern geschlagen geben, nun soll sich das im Pokal ändern. Foto: Andreas Seidel

Die ChemCats richten am Wochenende das Finalturnier um den deutschen Pokal bei den Damen aus, für das sich vier Bundesligisten qualifiziert haben.

In der Richard-Hartmann-Halle treffen am Samstagnachmittag (Beginn: 14 Uhr) im ersten Halbfinalspiel der TSV Wasserburg und die Veilchen aus Göttingen aufeinander. Die Damen aus Süddeutschland, die seit Jahren die nationalen Wettbewerbe dominieren, haben die Liga diesmal nur als Zweiter beendet und gleich fünf Niederlagen einstecken müssen. Deren Coach Gospodinov setzt vor allem auf die Distanzschützen Zaplatova und Galliou-Loko.

Göttingen sichert Klassenerhalt

Göttingen sicherte sich am letzten Ligaspieltag überraschend den Klassenerhalt. Das Koukos-Team schlug Bad Aibling, gleichzeitig verlor Heidelberg in Halle, so dass die Veilchen-Ladies die Neckarstädterinnen noch abfangen konnten. Mit den Norddeutschen kehrt auch Katarina Flasarova an ihre alte Wirkungsstätte zurück.

Chemnitz als Außenseiter?

Ab 17 Uhr werden dann die Katzen alles versuchen, um Ligakrösus Keltern um Nationalspielerin Stina Barnert zu ärgern. "Wir sind Außenseiter, haben aber nichts zu verlieren", ist Cats-Trainerin Amanda Davidson verhalten optimistisch. Im Januar hatte man in Keltern nur knapp mit 59:65 verloren und lange mitgehalten. Über die Stationen Halle (89:61), Neuss (76:51) und Rotenburg (77:42) hatte sich Chemnitz für dieses Finalturnier qualifiziert. Keltern hatte in der Liga Wasserburg zweimal geschlagen.

Am Sonntag (12 Uhr) spielen die Halbfinal-Verlierer Bronze aus, ehe um 15 Uhr das Pokalendspiel angepfiffen wird.