Im Land der Datteln und Sanddünen

Abenteuerurlaub In Oman lassen sich viele Wüstenschätze entdecken

Als Appetithappen und exotische Zugabe liegen Datteln in der deutschen Küche im Trend, in ihren orientalischen Herkunftsländern werden die Früchte vor allem als Nährstofflieferant geschätzt. In Oman sagt man ihnen sogar nach, dass sie zum Überleben ausreichen. Denn fünfzehn Früchte täglich sind genug, um den Bedarf eines Menschen an lebenswichtigen Vitaminen und Mineralien zu decken. Dass die Dattelpalme unter den klimatischen Bedingungen Omans überhaupt gedeiht, ist schon ein kleines Wunder. Und doch ist sie nur einer von vielen extrem angepassten Vertretern der heimischen Flora und Fauna. Vor allem Naturliebhaber kommen deshalb bei einer Reise durch das Land auf ihre Kosten. Mit etwas Glück lassen sich sogar Wüstenhasen oder die gefährdeten Oryx-Antilopen blicken.

Spezialisten kennen

die schönsten Stellen

Gerade wer das Land zum ersten Mal bereist, sollte sich für Routenvorschläge an einen Experten wenden. Expeditionsspezialist Peter Franzisky beispielsweise kennt sich mit Touren durch die Wüste besonders gut aus: "Auf unseren Fahrten und Wanderungen begegnen wir auch mal seltenen Tieren, wie dem Afghanfuchs oder dem arabischen Tahr, einer Halbziege. Intensive Eindrücke hinterlassen vor allem die Übernachtungen unter freiem Sternenhimmel." Vorschläge für Selbstfahrertouren oder geführte Expeditionen gibt es unter www.bedu.de.

Für Sattelfeste: Kameltrek

durch die Wüste

Für Wüstenabenteurer empfiehlt sich beispielsweise eine Reise, die von Muscat aus mit dem Geländewagen durch die bizarren Hajar-Berge in die Region Sharqiyah führt. Hier laden malerische natürliche Pools zu einem erfrischenden Bad ein, bevor am nächsten Morgen der viertägige Kameltrek durch die goldfarbenen Dünen der Wahiba Wüste beginnt. Im Rhythmus der Kamelschritte bemisst sich die Zeit bald nach anderen Maßstäben, und man kann sich ganz dem Farbenspiel der Dünen hingeben, die je nach Tageszeit immer wieder in einem anderen Licht erglühen. Die Reise klingt in Muscat aus, wo genügend Zeit zur Erkundung des farbenprächtigen Basars bleibt.