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In Chemnitz wird künftig kriminologisch geforscht

Justiz Zuwendungsbescheid für Forschungszentrum übergeben

Justizministerin Katja Meier hat diese Woche einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 308.000 Euro an das Zentrum für kriminologische Forschung Sachsen übergeben, das ab August in Chemnitz die Forschungsarbeit aufnimmt. Ihren Sitz hat die Forschungseinrichtung künftig am Brühl in unmittelbarer Nähe der neuen Universitätsbibliothek der TU Chemnitz. In Kooperation mit der Uni wird das Zentrum zu allen Teilbereichen der Kriminologie und Kriminalpolitik forschen.

Erstes kriminologische Forschungszentrum in Ostdeutschland

"Ich freue mich, dass wir mit dem Zentrum für kriminologische Forschung Sachsen die erste selbstständige Forschungseinrichtung zur Kriminologie in Ostdeutschland auf den Weg bringen können" so Katja Meier. "Der Umgang mit Kriminalität in Gesellschaft und Politik fußt viel zu häufig auf individuellen Gefühlen. Eine rationale Kriminalpolitik muss sich dagegen auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützen. Die Stärkung der kriminologischen Forschung aber auch die Vermittlung der Erkenntnisse in die Breite der Gesellschaft ist deshalb das zentrale Anliegen der Gründung des Zentrums." Frank Asbrock, Direktor des Zentrums und Inhaber der Professur für Sozialpsychologie an der TU Chemnitz freut sich über die neue Aufgabe: "Die Einrichtung dieses neuen Forschungsinstituts ist ein großer Schritt für die kriminologische Forschungslandschaft in Sachsen und den Wissenschaftsstandort Chemnitz. Die enge Kooperation mit der TU Chemnitz ermöglicht es, mit interdisziplinären Forschungsansätzen empirisch fundierte praxisbezogene Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Kriminalität und straffällig gewordenen Menschen zu entwickeln." Die Forschungsergebnisse werden publiziert und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.



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