Industriekultur trifft auf Tango und Jazz

Veranstaltung Am Samstag kommen Musik- und Tanzliebhaber auf ihre Kosten

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"RAW meets Classics" feiert am Samstag Premiere bei den Tagen der Industriekultur in Chemnitz. Foto: Archiv SMG

Ein Höhepunkt der diesjährigen Tage der Industriekultur in Chemnitz spielt sich am morgigen Samstag ab. Die neue Veranstaltungsreihe "RAW meets Classics" der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (CWE) in Kooperation mit der Sächsischen Mozart-Gesellschaft bietet Musik- und Tanzliebhabern am 15. September einen feurigen Abend mit Tango, Jazz und anschließender Milonga.

Zu dieser Veranstaltung spielt das heute größte existierende Bandoneon-Orchester, das Gran Orquesta de Tango Carambolage, in der alten Hartmannfabrik und fordert zum Tanz auf. Zwischen 21 und 21.30 Uhr steht zudem allen Tangowilligen ein Tanzlehrer mit praktischen Hinweise zur Seite.

Verschiedene Musikrichtungen

Ab 20 Uhr heißt es aber erstmal "Industrie in Jazz" bei einem Konzert mit dem Pianisten und Komponisten Stephan König. "Inspiriert aus dem Atem der alten Hartmannfabrik kreiert Stephan König seine eigens für diesen Abend entwickelten Improvisationen. Freuen Sie sich auf Balladen und hammerharte Sounds", kündigt der Veranstalter CWE an. Um 21.30 Uhr beginnt die Tango Industrial - Milonga mit dem Gran Orquesta de Tango Carambolage. Das Bandoneon-Orchester Carambolage nehme Bezug auf die in Chemnitz erfundene Concertina Handzuginstrument und das berühmte "Double A" der Familie Alfred Arnold.

Mit dem Tangofestival "Tango Industrial", das 2014 innerhalb des Sächsischen Mozartfestes stattfand, kehrte international die Aufmerksamkeit und Würdigung für die Wiege und Herstellung des Instruments nach Chemnitz zurück, so die CWE.