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Industrielle Revolution: Erinnerung an starke Zeiten

Jubiläum 20 Jahre Zweckverband Sächsisches Industriemuseum

Seit 20 Jahren stellt der Zweckverband Sächsisches Industriemuseum eine einzigartige Verbindung von einst bedeutenden Orten der industriellen Entwicklung Sachsens dar. Die Mitglieder bewahren diesen Teil des kulturellen Erbes, erhalten Industriedenkmäler und machen sie für die museale Nutzung zugänglich.

400.000 Euro jährlich für Investitionskosten

"Der Zweckverband hält mit seiner Arbeit in Chemnitz, Knappenrode, Crimmitschau und Ehrenfriedersdorf die Erinnerung an die Entwicklung ganz unterschiedlicher Branchen wach", gratulierte diese Woche Sachsens Kunstministerin Eva-Maria Stange zum 20. Gründungsjubiläum. "Die Industrialisierung hat das Wesen und die Identität der Menschen hier im Freistaat entscheidend geprägt. Kaum ein Teil der Lebenskultur der Sachsen ist von ihr unbeeinflusst geblieben - sei es die soziale Entwicklung, Bildung, Architektur, Infrastruktur, Technologie, Politik oder auch die Kunst." Die Ministerin blickte zudem voraus: "Wir werden dies auch mit der 4. Sächsischen Landesausstellung zum Thema Industriekultur im Jahr 2020 in Südwestsachsen aufgreifen, an der zwei Standorte des Zweckverbandes beteiligt sind."

Im Zweckverband sind der Betrieb des Industriemuseums Chemnitz, der Tuchfabrik Gebrüder Pfau in Crimmitschau, der Zinngrube Ehrenfriedersdorf und der Energiefabrik Knappenrode zusammengeschlossen. Der Freistaat fördert den Verband mit einem jährlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 1,7 Millionen Euro. Zudem werden für Investitionskosten jährlich 400.000 Euro zur Verfügung gestellt.



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