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Industriemuseum sucht Glasschätze der Chemnitzer

Aufruf Ausstellung ab September soll ganz persönliche Geschichten erzählen

Ganz praktisch in Form einer Saftflasche oder dekorativ wie ein Teelicht - Glas umgibt uns im Alltag in vielfältigster Art und Weise. Dem faszinierenden Produkt widmet das Sächsische Industriemuseum Chemnitz in Zusammenarbeit mit dem Verein Villa Arte bald eine Ausstellung: "Ich bin ganz von Glas. Marianne Brandt und die gläserne Kunst von heute" soll ab dem 28. September im Rahmen des 7. Marianne Brandt Wettbewerbs zu sehen sein.

Jeder hat etwas Besonderes aus Glas

Dazu wollen die Initiatoren auch die Chemnitzer ins Boot holen: "Wir sind auf der Suche nach ganz persönlichen Glasschätzen, die mit Erinnerungen aufgeladen sind und zu denen es eine interessante Geschichte zu erzählen gibt", erklärt Museumsdirektor Oliver Brehm. Sein persönlicher Glasschatz ist das Replikat einer syrischen Glasflasche aus dem 4. Jahrhundert, das er als Jugendlicher von seinen Eltern geschenkt bekam: "Die Flasche hat meinen Lebensweg geprägt, mich in dem Wunsch bestärkt, Archäologe zu werden." Frank Weinhold, Vorstand des Kunstfestivals Begehungen, brachte zum Pressegespräch einen gläsernen Pinguin mit. Und Torsten Blume, Mitarbeiter des Villa Arte e.V., erzählte von einem Ehepaar, das sich zum Umzug in die erste gemeinsame Wohnung eine Teekanne kaufte. "Heute ist es ihre 'Kanne der Liebe'."

Wer sich mit einer Leihgabe beteiligen möchte, kann am 6. und 13. Juli, jeweils von 18 bis 20 Uhr, im temporären "Glaskabinett" im Lokomov, Augustusburger Straße 60, vorbeikommen. Darüber hinaus beantwortet Torsten Blume alle Fragen per E-Mail unter glas@marianne-brandt-wettbewerb.de und bis zum 13. Juli täglich von 17 bis 20 Uhr telefonisch unter 0162 4716887.



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