Intrigen und Verwechslungen beim Rosenkavalier

Oper Neuproduktion mit Blick auf das Wiener Dasein

intrigen-und-verwechslungen-beim-rosenkavalier
Ein Opern-Klassiker erlebt in Chemnitz eine Neuaufführung. Foto: Theater Chemnitz/Kirsten Nijhof

Eine der meistgespielten Opern des 20. Jahrhunderts erlebt in Chemnitz eine Premiere: Am 30. September um 18 Uhr ist eine Neuinszenierung von Richard Strauss" und Hugo von Hofmannsthals "Der Rosenkavalier" zu sehen.

Die Handlung:

Das Stück beginnt mit einem ungleichen Paar: Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg hat eine Affäre mit dem hochadligen 17-jährigen Grafen Octavian Rofrano. Er wird auserwählt, als Rosenkavalier für den Schürzen- und Mitgiftjäger Baron Ochs um die Hand von Sophie, Tochter des reichen Herrn Faninal, anzuhalten. Doch Sophie und Octavian verlieben sich ineinander, was zu einer ganzen Reihe von Intrigen und Verwechslungen führt.

Die Aufführung:

Die Uraufführung des Rosenkavaliers 1911 in Dresden wurde ein Triumph und das Stück von da an überall in Deutschland und auf der ganzen Welt nachgespielt.

Die Inszenierung der Chemnitzer Neuproduktion übernimmt Paul Esterhazy, der als gebürtiger Wiener den Blick auf das typische Wiener Dasein richten will, auf Dinge, die einerseits vergänglich scheinen, aber sich im Grunde in all den Jahren seit Erfindung der "Rosenkavalier"-Geschichte kaum verändert haben, kündigen die Theater Chemnitz an.