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Investieren lernen - Vermögensbildung benötigt einige Kenntnisse

Viele Menschen setzen es sich zum Ziel, im Laufe ihres Lebens finanzielle Unabhängigkeit und persönlichen Wohlstand zu schaffen. Ein gut bezahlter Job ist ein Weg, um dies zu erreichen, die Bildung von Vermögen im Rahmen von Investitionen und Geldanlagen ein weiterer. Hierbei gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Wir haben einige zusammengefasst und liefern wertvolle Tipps für Einsteiger.

Möglichkeiten zur Geldanlage

Gerade für Anleger, die sich auf diesem Gebiet noch nicht umfassend auskennen, ist es sinnvoll, zunächst einmal einen Überblick über die Optionen zu bekommen, auf welchem Weg Geld investiert werden kann. Auf dieser Basis können sie sich eine individuell passende Strategie zurechtzulegen. Zu den bekannten Anlagemöglichkeiten zählen unter anderem: 

  • Investments in Aktien und Fonds
  • Investments in Unternehmen 
  • Erwerb von Immobilien
  • Investitionen in Sachwerte 
  • Kryptowährungen?

Investments in Aktien und Fonds geschehen häufig über einen direkten Kauf des Wertpapiers. Dies ist sowohl Profihändler an der Börse als auch Privatpersonen möglich. Allerdings gibt es für Privatanleger zudem den Umweg über einen Fondsmanager, der den organisatorischen Part sowie die meisten oder alle Faktoren des strategischen Teils übernimmt. Je nach Fonds oder Einzelaktie sind hierbei über einen längeren Zeitraum durchaus hohe Renditen möglich.

Investments in Unternehmen können auf verschiedenen Wegen das Geld vermehren. Dies funktioniert beispielsweise über das sogenannte Crowdinvesting. Zudem kann das Geld natürlich auch in einem eigenen Unternehmen als Investition dienen, wobei hier das unternehmerische Risiko zu tragen ist.

Ebenfalls beliebt sind Investments in Immobilien. Hierfür bieten sich je nach Budget einzelne Wohnungen oder sogar ganze Häuser an. Diese können sowohl für den Eigenbedarf genutzt als auch vermietet werden. Bei einer Bewohnung durch den Käufer hilft eine solche Anlage je nach Höhe des Investments und dem hierfür nötigen Kredit dabei, die privaten monatliche Mietkosten zu einem Teil einzusparen. 
Des Weiteren investieren viele Anleger in Sachwerte. Vor allem Edelmetalle sind im letzten Jahrzehnt immer gefragter. Bei einer Anlage in Sachwerte sind sowohl Hintergrundkenntnisse als auch die richtige Strategie von Bedeutung.

Kryptowährungen sind ein verhältnismäßig neues Phänomen. Investitionen können sich auszahlen, jedoch auch zum schnellen und überraschenden Verlust des Geldes führen. Daher ist fraglich, ob und inwieweit sie sich für Einsteiger eigenen. 

In Aktien und Fonds investieren lernen

Verschiedene Börsen, beispielsweise die US-Amerikanische Börse an der New Yorker Wall Street, sind bekannt für ihre Relevanz im weltweiten Aktienhandel. Foto: eyetronic, Adobe Stock

Anlagen in Aktien und Fonds sind sich nicht ganz unähnlich. In einem Fonds sind jedoch mehrere Papiere, teilweise sogar eine Anzahl im dreistelligen Bereich, als ein ganzes Paket zusammengefasst, sie sind somit grundsätzlich zunächst einmal komplizierter und für Einsteiger weniger durchschaubar.

Aktien: Grundlagen für Einsteiger, Risiko, Renditen 

Das Thema Aktien bringen die meisten Menschen sofort in einen Zusammenhang mit der Börse in Frankfurt oder der Wall Street in New York. Der Kauf von Aktien kann online, aber auch über entsprechende Berater der Bank abgewickelt werden. Die Anleger benötigen hierfür sowohl ein gewisses Budget als auch ein Depot, welches vor dem ersten Kauf eröffnet werden muss.

Bei der Investition in Wertpapiere sind viele Grundlagen zu beachten. Dazu zählt beispielsweise, an welchem Punkt die Aktie aktuell steht. Je höher der Kaufpreis ist, zu dem der Anleger einsteigt, desto schwieriger kann es sein, eine umfangreiche Rendite zu erzielen.

Dauerhafte Anlage

Im von Branchenfremden gerne erträumten Idealfall würde eine Aktie (oder mehrere Aktien des gleichen Unternehmens) zu einem Spottpreis gekauft, rasant in die Höhe schießen und kurz vor einem Einbruch wieder abgestoßen werden. So könnte in nur kurzer Zeit eine hohe Rendite erreicht werden. Allerdings wäre dies eine eher riskante Spekulation, da niemand vorhersehen kann, wann der höchste Punkt in der Kurve erreicht ist.

Dieser Idealfall ist zudem eher selten, vielmehr sind Aktien eine Möglichkeit des Investments, welches den sprichwörtlichen richtigen Riecher, aber auch Ausdauer und Geduld benötigt. Diese Form der Anlage ist also eher für Investoren geeignet, die langfristig, vielleicht sogar in Zeiträumen von mehreren Jahrzehnten denken und planen.

Überlegte Entscheidung und mögliche Rendite

Es ist sinnvoll, sich detaillierte Gedanken darüber zu machen, welche Aktie für eine Anlage gewählt wird. In vielen Fällen können auch Kenntnisse über die entsprechende Branche oder das Unternehmen eine Hilfe sein, zumindest um radikale Fehleinschätzungen zu vermeiden.

Anleger, die in Aktien investieren, sollten sich zudem über das Risiko bewusst sein. Trotz der langfristig möglichen Rendite besteht die Gefahr, dass die Aktie in den Keller fällt und der Investor einen Großteil des invertierten Geldes oder sogar die gesamte Summe verliert.

Sofern ein Bewusstsein für das Risiko besteht und die Geduld gewahrt wird, können Aktien auf Dauer tatsächlich eine renditestarke Anlage sein. So können sie womöglich für junge Anleger einen Teil der Vermögensbildung für die Altersvorsorge ausmachen. Dabei ist jedoch zu betonen, dass immer ein gewisses Risiko des Verlustes besteht. Für Einsteiger zeigt dies deutlich, dass es gar nicht so einfach ist, in Aktien investieren zu lernen.

Dieses kann jedoch verringert werden, indem der Investor auf mehrere Aktien unterschiedlicher Unternehmen setzt. Das funktioniert zum einen mit einer Aufteilung der Investitionssumme durch den Anleger selbst, des Weiteren auch durch Fonds.

Aktienfonds: Fondsmanager zur Strategieentwicklung und ETFs

Fonds sind Aktienpakete. Sie können die Gefahr des Verlustes bei einem Investment in einzelne Wertpapiere minimieren, da sie eine höhere Risikostreuung, auch Diversifikation genannt, beinhalten. Die Verlustgefahr wird auf viele Aktien verteilt, die Wahrscheinlichkeit, dass alle Papiere gleichzeitig massiv an Wert verlieren, ist eher gering. Solche Aktienfonds gibt es in verschiedenen Kategorien. Dazu gehören unter anderem:

  • Branchenfonds
  • Themenfonds
  • Fonds im Bereich Nachhaltigkeit

Branchenfonds fassen verschiedene Aktien aus einer gewissen Branche zu einem Paket zusammen. Themenfonds wiederum haben eine größere regionale Breite als Branchenfonds. Die Papiere in Nachhaltigkeitsfonds werden nach gewissen ethischen Faktoren und Aspekten bezüglich des Schutzes der Umwelt ausgewählt.

Fondsmanager

Einsteiger haben zudem die Option, einen Fondsmanager einzusetzen. Dieser verwaltet den Fonds, setzt das Geld des Anlegers also möglichst sinnvoll sein. Der Vorteil dabei ist, dass hier ein Profi-Investor das Geld anlegt, der womöglich höhere Gewinne erzielen kann als ein Einsteiger oder auch erfahrenerer Privat-Anleger. 

Fondsmanager übernehmen die Planung und Umsetzung der Geldanlage für einen Anleger. Foto: Jeanette Dietl, Adobe Stock

Allerdings hat das Modell auch Nachteile. Dazu gehören einerseits die oftmals hohen Summen an Provision, die der Profi für seine Tätigkeit von den Anlegern verlangt. Dies minimiert den Gewinn. Zudem gibt der Anleger die Kontrolle ab und hat kaum oder gar keinen Einfluss darauf, wie sein Geld eingesetzt wird. Hier ist großes Vertrauen gefragt. Der Investor verzichtet zu dem auf die Möglichkeit, selbst investieren zu lernen.

ETFs

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, das Risiko in besonderem Maße zu verringern: Durch sogenannte Indexfonds, konkreter ETFs. Ein ETF orientiert sich an einem bestimmten Index, in dem eine Vielzahl von Firmen gelistet ist. Diese Indizes können sich auf verschiedene Bereiche konzentrieren, einige orientieren sich beispielsweise am Aktienindex einer oder mehreren Börsen.

Durch das Setzen auf die Indizes ist ein hoher Verlust eher unwahrscheinlich, da dieser nur eintreten würde, wenn alle oder eine übermäßige Vielzahl der Aktien der Firmen auf dem Index starke Verluste machen. Einer der bekanntesten und beliebtesten ETFs ist der MSCI World. Er fasst eine vierstellige Zahl von Unternehmen aus der ganzen, vor allem jedoch der westlichen Welt in einem Index zusammen.

Hierdurch erhalten die Anleger eine nahezu maximal hohe Risikostreuung. Natürlich mindert die Risikominimierung die möglichen Renditen - dieser Zusammenhang besteht übrigens bei den allermeisten Investments. Ein regelmäßiger und verhältnismäßig sicherer Gewinn mit ETFs ist jedoch möglich und für Anleger mit langfristigem Blick attraktiv.

Mit etwas Hintergrundwissen können auch Einsteiger diese Form des Investierens lernen. Allerdings sollten sie bei einem Kauf dennoch gewisse Kriterien beachten, um nicht auf das sprichwörtliche falsche Pferd zu setzen.

In Unternehmen investieren lernen

Auch Unternehmen bieten die Möglichkeit, Geld zu investieren. Möglichkeiten wie Crowdinvesting sind relativ neu, das eigene Unternehmen als Investitionsmöglichkeit ist jedoch eine länger bekannte Form, die allerdings gut überlegt und durchdacht sein sollte.

Crowdinvesting

Crowdinvesting ist eine Form des Crowdfundings. Letzterer Begriff ist womöglich bekannt, einige Musiker, Künstler, aber auch andere Unternehmer, die sich zum Zeitpunkt des Fundings noch keinen großen Namen erarbeiten konnten, nutzen das Modell.

Das Crowdinvesting hat dabei die Besonderheit, dass der Fokus des Investors nicht auf dem Projekt selbst, sondern auf dem für ihn möglichen Ertrag liegt. Beim Crowdinvesting erhalten die Anleger eine Rendite, nicht selten ist diese im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeiten der heutigen Zeit mit mehreren Prozent sogar relativ hoch.

Sie werden auf diese Weise am Erfolg des Unternehmens, in das sie ihr Geld investiert haben, beteiligt. Natürlich besteht dabei immer auch das Risiko eines Misserfolges des entsprechenden Projektes. Daher ist diese Form der Geldanlage im Vergleich zu anderen Modellen eher riskant. Es bleibt fraglich, ob sie sich für Einsteiger eignet.

Investieren in das eigene Unternehmen

Zudem besteht die Möglichkeit, das Geld in eine eigene Firma zu investieren. Zum einen kann diese im beruflichen Feld des Anlegers angesiedelt sein. In diesem Fall bringt der Investor viel Backgroundwissen und über die Branche mit.

Rendite, Chancen und Risiken

Des Weiteren gibt es Optionen einer Teilhaberschaft, beispielsweise an einem Gastronomiebetrieb, der von jemandem aus der Branche geleitet wird, sofern der Geber der Geldanlage sich in dieser Sparte nicht auskennt. Hier ist der Faktor des Kontrollverlustes gegeben, da sich der Anleger auf seine Partner, also die Experten im jeweiligen Sektor, verlassen muss.

Zudem sollte bei solch einer Strategie der Investition bedacht werden, dass ein unternehmerisches Risiko besteht. Das eigene Produkt muss funktionieren, um eine Rendite zu erreichen. Mit einer Innovativen Idee und dem richtigen Marketing allerdings kann sich die Anlage kurzfristig oder dauerhaft auszahlen.

Alternativmodell

Für Investoren, die ein größeres Budget mitbringen, bietet sich zudem die Möglichkeit der Gründung einer Holding. Diese zeichnet sich durch ein besonderes Geschäftsmodell aus, da sie hauptsächlich den Zweck erfüllt, Muttergesellschaft für eine oder mehrere Tochtergesellschaften zu sein. In vielen Fällen hält sie 100 Prozent dieser Tochtergesellschaften. Das Modell kann für diese zudem steuerliche Vorteile bedeuten.

Privatinvestoren, die ihr Geld in die Holding eines anderen Gründers investieren, haben ebenfalls Möglichkeiten zur Erzielung von Renditen. Hierbei besteht sogar eine kleine Risikostreuung, da die Holding in vielen Fällen mehrere Tochtergesellschaften beinhaltet. Dennoch sollte die Investition in diesem Fall eher als Beimischung getätigt werden, da der Investor Einzelaktien der Holding erwirbt und somit einem größeren Risiko ausgesetzt ist als beispielsweise bei einem Fonds.

Investments in Immobilien erfordern ein Umfangreiches Hintergrundwissen, eine hohe Investition und Geduld. Foto: goodluz, Adobe Stock

Investments in Immobilien sind durchaus beliebt. Allerdings kommt es hierbei sehr stark auf die Region und die aktuelle Marktlage an. Bei einer Fehlentscheidung besteht das Risiko, größere Summen zu verlieren.

Region hat hohe Relevanz

Wenn beispielsweise Geld in eine Immobilie angelegt wird, die Region danach allerdings wirtschaftlich nachlässt und viele Menschen wegziehen, kann sich das auf diese Mietpreise oder zu einem späteren Zeitpunkt auch auf den Verkaufspreis negativ auswirken. Je höher die Nachfrage, desto teurer kann das Objekt logischerweise angeboten werden.

Womöglich kann es aus rein wirtschaftlicher Sicht sinnvoll sein, den Fokus auf Immobilien in urbanen Räumen zu legen. Andererseits sind Objekte im ländlichen Raum in vielen Fällen für günstige Preis zu erstehen - es kommt als auch ein wenig auf das individuelle Budget an. 

Vorsicht vor Fehlkäufen und versteckten Kosten

Zudem ist es wichtig, ein gewisses Grundwissen in diesem Bereich zu haben. So sollten beispielsweise versteckte Mängel ausgeschlossen werden, es ist unabdingbar, hier genau hinzusehen. Zwar sind die Verkäufer verpflichtet, auf Mängel hinzuweisen, allerdings liegt die Beweislast beim Käufer.

Ein Fehlkauf kann die durch die Anlage erhoffte Rendite noch bevor Geld zurückfließt zunichtemachen. Alternativ kann es sinnvoll sein, sich auf Profis zu verlassen. Aber Vorsicht: Es ist darauf zu achten, dass diese vor allem das Wohl des Käufers beziehungsweise in diesem Falle Investors im Auge haben. Schlussendlich sollte sich ein Immobilienkäufer bewusst sein, dass ein solcher Erwerb auch Nebenkosten mit sich bringt. Dazu können gehören:

  • Grunderwerbsteuer
  • Grundbuchkosten
  • Notarkosten
  • Maklerkosten
  • Renovierungskosten
  • Instandhaltungskosten

Diese Summen müssen bei der Gesamtkalkulation für die entsprechenden Gewinne und Risiken miteinbezogen werden. Zudem ist zu beachten, dass, sofern das Haus weniger als 10 Jahre nach dem Kauf wieder veräußert wird, eine Spekulationssteuer anfällt, die die Rendite ebenfalls minimiert. Auch aus diesem Grund sind Immobilien, ähnlich wie Aktien, eher für eine langfristige Anlage geeignet.

In Sachwerte investieren lernen

Investments in Sachwerte abseits der Immobilien sind ebenfalls beliebt. Zu diesen können unter anderem Zählen:

  • Edelmetalle
  • Uhren
  • Raritäten

In Edelmetalle investieren lernen

Edelmetalle versprechen Investoren langfristig eine hohe Rendite. So hat sich beispielsweise Gold in den letzten zwei Jahrzehnten als gute Grundlage für eine Investitionsstrategie erwiesen. Anleger müssen sich jedoch fragen, ob es sinnvoll ist, zu einem solch hohen Goldpreis, wie aktuell gegeben, einzusteigen. Andererseits wiederum ist Gold eine verhältnismäßig krisenfeste Anlage.

Allerdings gibt es ähnliche Rohstoffe, die aktuell für geringere Einstiegspreise erworben werden können, also ein höheres Wachstumspotenzial für die Vermehrung des individuellen Vermögens bieten. Dazu gehören beispielsweise Silber und Platin.

Bei einer Betrachtung der Kursentwicklung von Silber über die letzten 5 Jahre wird  allerdings deutlich, dass das Wachstum bei Weitem nicht so stetig ist wie bei Gold und die Investoren mit starken Schwankungen rechnen mussten. Hier ist also Geduld gefragt. Im Jahr 2020 besteht zwar ein starker Anstieg des Kurses, ob sich dieser hält und fortsetzt, ist jedoch ungewiss.

Uhren

Eine Geldanlage in Uhren ist eine Investitionsstrategie für Experten und für Einsteiger weniger geeignet. Foto: Wedding photography, Adobe Stock

Investitionen in Uhren sind eher riskant und setzen sowohl tiefgehendes Wissen als auch ein wenig Glück voraus. Zudem ergeben sich die Gewinne vor allem aus Wertsteigerungen verschiedener edler Marken, was bedeutet, dass der Anleger mehr Geld benötigt, um eine solche Investition tätigen zu können. Lässt sich das Investieren in Uhren ebenso erlernen? Vielleicht, allerdings sind für Personen, die sich nicht bereits seit Jahren oder sogar Jahrzehnten mit dem Thema beschäftigen, vergleichsweise hohe Risiken gegeben. Die Strategie ist daher für Einsteiger in den meisten Fällen eher weniger zielführend und geeignet. 

Raritäten

Eine weitere Möglichkeit ist das Investieren in Raritäten. Dazu zählen beispielsweise Kunstwerke oder Weine. Allerdings hat auch diese Form der Anlage für Investoren verschiedene Nachteile.

Ähnlich wie bei Uhren ist eine hohe Expertise gefragt. Zudem kann es einige Jahre dauern, bis eine Wertsteigerung stattfindet und das Vermögen vermehr werden kann. Nicht selten sind die Summen, die investiert werden müssten, zudem relativ hoch. Für eine sichere Altersvorsorge eines Anlage-Einsteigers sind sie daher ebenfalls weniger geeignet.

Investieren lernen mit Kryptowährungen - geht das?

Ein relativ neuer Trend ist das Investieren in Kryptowährungen. Dies sind digitale Zahlungsmittel. Bereits im Jahr 2018 wurden Diskussionsrunden mit Experten veranstaltet, die die Frage stellten, ob diese Zahlungsmittel die Währung der Zukunft sein könnten. Vor allem Bitcoin ist bekannt, es gibt jedoch noch viele weitere, unter anderem:

  • Ether
  • Tether
  • Ripple
  • Dash
  • Litecoin

Bekannt wurde diese Form der Investition durch einen rasanten Wertanstieg des Bitcoins. Die Währung gibt es seit über einem Jahrzehnt, in den letzten Jahren hat sie einen wahren Hype erlebt. Sie galt als eine Art Geheimtipp für digital-affine Investoren.

Die Investition in Kryptowährungen birgt allerdings ein hohes und wenig kalkulierbares Risiko. Der Grund: Der Kurs ist basierend auf der Nachfrage. Verliert eine der Währungen ihren Hype, können die Anleger schnell ihr gesamtes investiertes Geld verlieren. Eine Anlagestrategie, die ausschließlich auf Kryptowährungen baut, ist daher gerade für Einsteiger nicht empfehlenswert.

Fazit

Einsteiger können investieren lernen, sie benötigen hierfür nötiges Hintergrundwissen und ein Bewusstsein über die eigene individuelle Risikobereitschaft. Gerade langfristige Investments mit geringem Risiko sind für Anfänger eher geeignet als andere. Tendenziell kann Einsteigern hingegen von einem Investment in Nischen wie Uhren oder Kryptowährungen abgeraten werden. 
 



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