Investition von 1,7 Millionen: Brückenneubau in Harthau geplant

Infrastruktur Wichtige Erschließungsfunktion für Klaffenbach und Neukirchen

Im Rahmen des Hochwasserschutzes entlang des Flusses Würschnitz wird die Stadt Chemnitz im Ortsteil Harthau eine wichtige Brücke durch einen Neubau ersetzen. Das Land Sachsen fördert diese Baumaßnahme mit rund 1,7 Millionen Euro. Dies entspricht 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Der entsprechende Förderbescheid wurde der Stadt Chemnitz in dieser Woche zugestellt. Die Brücke ist Teil der Klaffenbacher Straße, der S239, und befindet sich im unmittelbaren Kreuzungsbereich mit der Annaberger Straße. Die S239 stellt die Verbindung zwischen der B95 und der B169 her und hat eine wichtige Erschließungsfunktion für den Chemnitzer Ortsteil Klaffenbach und sowie für die Gemeinde Neukirchen/Erzgebirge.

Erhalt und Ausbau von Verkehrswegen

Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig: "Der Freistaat unterstützt die kommunale Ebene seit Jahren intensiv beim Erhalt von Straßen, Brücken und Radwegen. Auch in diesem von der Corona-Pandemie geprägten Jahr erhalten die sächsischen Städte und Gemeinden Mittel aus dem kommunalen Straßen- und Brückenbau, um Bauaufträge auslösen zu können. Uns ist nicht nur daran gelegen, dass die Verkehrswege in Sachsen in einem guten Zustand bleiben, neue Radwege gebaut und Eisenbahnkreuzungen entschärft werden. Wir wollen auch, dass sich die Bauwirtschaft auf öffentliche Aufträge verlassen kann."

Einplanung einer Bauzeit von 19 Monaten

Die neue Brücke über die Würschnitz wird in Stahlbetonbauweise ohne Mittelpfeiler errichtet. Die lichte Weite beträgt 15 Meter. Damit ein mögliches Hochwasser besser abfließen kann, wird der Überbau schlank und leicht gekrümmt gestaltet. Die Lage des Bauwerkes im Grundriss bleibt weitgehend unverändert. Die Betonsichtflächen erhalten eine Natursteinoptik. Die Gewässersohle wird mit Wasserbausteinen naturnah gestaltet. Die beidseits der Brücke anschließenden Uferwände bilden den Lückenschluss an die Hochwasserschutzanlagen der Landestalsperrenverwaltung Sachsen entlang der Würschnitz. Für die Baumaßnahme ist eine Bauzeit von 19 Monaten vorgesehen.