Jetzt schrumpft die Wolgograder Allee

Verkehr Baubeginn für Abschnitt zwischen den Kreisverkehren Chemnitzer Straße und Arno-Schreiter-Straße

Die vierspurige Straße wird seit dieser Woche auf zwei Spuren zurückgebaut. Foto: Toni Söll

Um den Verkehrsfluss im Stadtteil Markersdorf zu optimieren, entstanden bis 2015 unter anderem zwei Kreisverkehre auf der Wolgograder Allee. Seit dieser Woche wird dort wieder gebaut: Am Montag starteten die rund 800.000 Euro teuren Arbeiten zum Ausbau der Wolgograder Allee zwischen den Kreisverkehren Chemnitzer Straße und Arno-Schreiter-Straße.

Ziel sei es, mit der grundhaften Erneuerung des 450 Meter langen Straßenabschnittes den Verkehrsfluss zu optimieren und den Straßenquerschnitt dem vorhandenen Verkehrsaufkommen anzupassen. So sollen laut Stadtverwaltung die vier 17 Meter breiten Spuren auf zwei Fahrspuren mit einer Straßenbreite von 10,20 Meter eingegrenzt werden: "An den Seitenräumen der Fahrbahn sind Radfahrstreifen mit je 1,85 Meter Breite vorgesehen. Die nicht mehr genutzten Flächen, hauptsächlich die bisherigen landwärtigen Fahrspuren, werden zurückgebaut."

Zudem werde der Knotenpunkt Max-Müller-Straße neu gestaltet und soll zwei Querungsinseln über die Wolgograder Allee erhalten. Die Knotenpunkt-Ampelanlage wird durch eine Fußgänger-Ampelanlage an der westlichen Querungsinsel ersetzt. Die vorhandene separate Rechtsabbiegerspur der Max-Müller-Straße wird ebenfalls zurückgebaut und der Gehweg an den neuen Fahrbahnrand verschoben.

Im Zuge der Bauarbeiten ist zudem vorgesehen, die beidseitig vorhandenen CVAG-Haltestellen neu auszubauen und als Haltestelle am Fahrbahnrand entsprechend den Regelbauweisen der Stadt Chemnitz neu zu gestalten. Für die barrierefreie Gestaltung der Querungs- und Haltestellen werden Bodenindikatoren eingebaut.

Die Baumaßnahmen dauern bis Ende November und werden in drei Bauabschnitten durchgeführt. Die erste Bauphase für die Umsetzung der stadtwärtigen Fahrbahnseite dauert bis Juni. Beide Fahrtrichtungen werden dabei aufrechterhalten.