Jubiläum für die Zeisigwaldkliniken

Medizin Ein Rückblick auf die Anfänge

Die Zeisigwaldkliniken heute. Foto: privat

Im Jahr 1904 kamen zwei Diakonissen aus dem Schwesternheim Bethanien in Hamburg nach Chemnitz und bauten auf dem Kaßberg eine Schwesternstation auf, um den Bürgern in der Stadt ihre Pflegedienste anzubieten. Sie legten damit den Grundstein für die heutigen Zeisigwaldkliniken, die am 1. Januar 1993 von der Bethanien Krankenhaus Chemnitz gGmbH übernommen wurden und in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiern.

"Am 9. Juni veranstalten wir einen Tag der offenen Tür mit vielen Aktionen. Die Besucher können sich über unser gesamtes Klinikspektrum informieren und mit Mitarbeitern ins Gespräch kommen", kündigt Michael Veihelmann, der Theologische Geschäftsführer der Zeisigwaldkliniken an.

Angebot für Patienten wird stetig erweitert

In den letzten 25 Jahren wurden 70 Millionen Euro in das Bethanien Krankenhaus investiert. In drei großen Bauabschnitten konnte das Angebot für Patienten stetig erweitert werden: 1999 ging das neue Funktionsgebäudes mit OP-Bereich, Intensivpflege und Zentraler Sterilisation in Betrieb, 2003 folgte ein neugebautes Bettenhaus mit drei Pflegeetagen, Funktionsabteilungen sowie Chefarztbereichen und 2009 erfolgte die Fertigstellung des dritten Bauabschnittes mit einem Physiotherapiezentrum, zwei Operationssälen und fünf Stationen mit je 35 Betten.

Die Zeisigwaldkliniken sind ein Krankenhaus der Regelversorgung und verfügen insgesamt über 300 Betten. In sechs Fachabteilungen werden jährlich etwa 13.700 stationäre Fälle behandelt. Als einziges Krankenhaus in Chemnitz bieten die Zeisigwaldkliniken eine Klinik für Urologie und eine Klinik für Rheumatologie an.