Juniorenrekord nach 20 Jahren gebrochen: Mia Meinig überzeugt mit WM-Bronze

Top-Performance im Mehrkampf und neue Bestmarken über 3000 Meter

Chemnitz

Die Wettkämpfe von Eisschnellläuferin Mia Meinig wurden mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer begleiteten ihre Läufe per Livestream, fieberten mit und sorgten für spürbare Begeisterung.

Solider Auftakt mit Bestzeiten

Begonnen hatte das Wettkampfwochenende am Freitag mit Platz 36 über 500 Meter – nur ein Hundertstel hinter ihrer Bestzeit. Es folgten 1500 Meter in neuer persönlicher Bestzeit und Rang 21 sowie ein neunter Platz im Halbfinale des Massenstarts. Für das Finale qualifizierte sie sich damit zwar nicht, doch möglicherweise erwies sich das mit Blick auf die folgenden Tage als Vorteil.

Juniorenrekord über 3000 Meter

Am Samstag lief sie zunächst die 1000 Meter in neuer Bestzeit und belegte Rang 29. Anschließend gelang ihr über 3000 Meter ein besonderer Erfolg. In 4:11,48 Minuten erreichte sie Platz fünf unter 52 Starterinnen. Mit dieser Zeit verbesserte sie den deutschen Juniorenrekord, der 20 Jahre Bestand hatte und von Stephanie Beckert gehalten wurde. In der Mehrkampfwertung bedeuteten die Ergebnisse einen starken 13. Platz.

WM-Bronze in der Teamverfolgung

Den sportlichen Höhepunkt setzte Mia Meinig am Sonntagmorgen in der Teamverfolgung. Gemeinsam mit den Berlinerinnen Neele Göpelt und Alexandra Sauer gewann sie hinter den Teams aus den Niederlanden und China die Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft.

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