Just Doodle: Junge Chemnitzerin präsentiert ihre Zeichnungen

Ausstellung Maria Costantino über ihre Anfänge und Inspirationen

Maria Costantino zeigt ihre Kunstwerke. Foto: Beate Kuretzky

Alle Kunst-Begeisterten aufgepasst! Am 4. April 2018 startet im Kulturhaus Arthur eine neue Ausstellung. "Ausgedruckt" nennt sich diese und zeigt Bilder der Chemnitzerin Maria Costantino. Die 24-Jährige beschäftigt sich schon seit ihrer Kindheit mit dem Zeichnen und zeigt in ihrer ersten eigenen Ausstellung viele sogenannte Doodles.

Auf die Frage hin, was Doodles eigentlich sind, erklärt sie: "Doodles sind Zeichnungen, die vielleicht nicht ganz so seriös sind und meist in einigen Minuten entstehen. Aber trotzdem sind das nicht nur Kritzeleien. Sie nehmen nur nicht ganz so viel Zeit in Anspruch."

Einfach drauf los doodlen

Ein Doodle wird meist mit Finelinern gezeichnet, ist also schwarz-weiß. Die Zeichnung kann aber natürlich auch mit den unterschiedlichsten Farben ausgefüllt werden. Maria Costantino probiert sich bei verschiedenen Motiven und Formaten aus. Besonders gern zeichnet sie aber weibliche Figuren und Glasgefäße. "Ich mag auch große, dunkle Flächen. Die bieten Raum für eigene Gedanken", erklärt sie.

Ihre Inspiration nimmt die 24-Jährige aus den unterschiedlichsten Situationen. Wenn sie nur wenige Ideen hat, lässt sie sich auch gern von anderen Künstlern und über das Internet inspirieren. In der Universität entstehen ebenfalls Skizzen, die sie dann zu Hause weiterzeichnet. Für das Doodlen braucht man gar nicht viel. Ein Stift und Papier reichen vollkommen aus. "Es klingt vielleicht blöd, aber man muss es einfach machen", lacht Maria Costantino und erzählt, dass sie damals mit niedlichen Zeichnungen angefangen hat. Man müsse das machen, was man mag und könne sich dabei sogar kleine Geschichten zu den Bildern ausdenken.

Zur Vernissage mit der Künstlerin ins Gespräch kommen

In ihrer Ausstellung "Ausgedruckt" gibt es zum einen große Versionen von Motiven zu sehen, die Maria sehr am Herzen liegen. Aber auch kleinere Zeichnungen werden zu sehen sein. Außerdem hat sich die Künstlerin etwas Besonderes einfallen lassen. Sie möchte ein Buch binden, das viele kleine und niedliche Zeichnungen enthält. Dieses Buch soll man dann anfassen und durchblättern können. "So habe ich etwas Interaktives, das die Brücke zu den Besuchern baut", sagt Maria und freut sich schon sehr auf die Eröffnung ihrer Ausstellung.

Diese findet am 4. April 2018 um 19 Uhr im Kulturhaus Arthur in Chemnitz statt. Der Eintritt zur Vernissage und zur Ausstellung ist frei. Zur Eröffnung wird es außerdem einen Sektempfang geben. Maria Costantino wird selbst auch anwesend sein. Das heißt, man kann sich mit ihr austauschen und ins Gespräch kommen. "Wer Bock auf Zeichnungen hat, der sollte vorbeikommen", lädt die Künstlerin herzlich ein.

Die Zukunft steht in den Sternen

Ob Marias Weg sich in Zukunft auch der Kunst widmen wird, weiß sie noch nicht. Zuerst möchte sie ihr Masterstudium abschließen, würde danach auch gern ein Kunststudium anfangen. Aber das steht zurzeit noch in den Sternen. Vorrangig will Maria mit ihrer Kunst Spaß haben und nicht Geld verdienen. "Wenn das funktioniert, ist das natürlich gut. Wenn nicht, ist das auch nicht schlimm", sagt sie zuversichtlich.