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Kampagne hat schon 1.200 Fans

Image Verwaltung ist zufrieden mit Start von "Die Stadt bin ich"

Die Stadtverwaltung ist mit dem Start ihrer Kampagne "Die Stadt bin ich" zufrieden. Seit Mitte vergangener Woche kann man auf der gleichnamigen Webseite sein Statement zu Chemnitz abgeben, seit Anfang dieser Woche werden diese auch veröffentlicht. Derzeit seien "über 200 Bekenntnisse in schriftlicher Form, per Videos und Fotos von Chemnitzerinnen und Chemnitzern" eingegangen, wie die Pressestelle der Stadt gestern bekannt gab. Darüber hinaus konnte die ebenfalls eingerichtete Facebook-Seite zur Kampagne bereits knapp 1.200 Fans gewinnen. "Mit Kreativität und Charme brachten Bürgerinnen und Bürger ihre Gefühle zum Ausdruck", so die Stadtverwaltung. Unter den Teilnehmern befinden sich Prominente wie Kabarettist Sachsenmeyer, Eisschnellläufer Nico Ihle oder die Band "Die arbeitslosen Bauarbeiter", aber auch Einwohner aus der jüngeren Zielgruppe. Vor allem auf der Facebookseite gab es aber auch den einen oder anderen kritischen Kommentar zur Stadt - etwa die Aufforderung, besser aus der Stadt zu verschwinden und nach Leipzig oder Berlin zu ziehen. Dieser Kommentar ist inzwischen auf der Facebook-Seite nicht mehr einsehbar - stattdessen fordert die Redaktion, doch konstruktiv zu diskutieren: "Diese Art der Diffamierung hat Chemnitz in den letzten Jahren keinen Meter weitergebracht und wird in Zukunft nicht das bringen, was vielleicht auch Du Dir wünschst", erklärt die Redaktion in ihrem Kommentar. Ausdrücklich wünscht sich die Stadt weitere Bekenntnisse: "Gesucht werden kreative, emotionale, ideenreiche, aber auch ebenso kritische Bekenntnisse zu Chemnitz", heißt es dazu aus der Stadtverwaltung.