Kein Vertragsangebot erhalten? Toptorjäger Bozic verlässt den CFC

Chemnitzer FC muss sich in der kommenden Saison einen neuen Goalgetter suchen.

Chemnitz

Der Schock sitzt am Dienstagabend bei allen CFC-Fans tief!

Die Fans das Chemnitzer FC hatten auf seinen Verbleib gehofft, nun folgt jedoch die traurige Gewissheit, dass Dejan Bozic in der kommenden Saison nicht mehr für die Himmelblauen auflaufen wird.

Stürmer verkündet Abschied bei Instagram

Im einem Instagram-Post, welcher mit den Worten "Was als Kapitel begann, wurde schnell zu etwas Größerem", informierte der 33-jährige Stürmer seine Follower über seinen Abschied.

Bozic war 2023 wieder nach Chemnitz zurückgekehrt und ballerte sich erneut in die Herzen der Fans.

 

Dank an die himmelblauen Fans

Bei diesen bedankte er sich mit folgenden Worten: "Eure Leidenschaft, euer unermüdlicher Support, eure Stimmen bei Wind und Wetter - egal ob Heimspiel oder auswärts, egal ob gute oder schwere Zeiten. Ihr habt diesen Verein getragen, ihn lebendig gemacht und jedem Spiel eine Bedeutung gegeben, die weit über 90 Minuten hinausgeht. (…)

Ich durfte das spüren - insgesamt für Jahre lang. Und genau dafür bin ich dankbar." Außerdem äußerte Bozic im Moment des Abschieds: "Heute wurde mir mitgeteilt, dass mein Weg hier endet. Leider wurde mir bis heute kein schriftliches Angebot unterbreitet."

Update:

Das steht im Gegensatz zur Information, die BLICK.de vor einigen Tagen von Vereinsseite erhielt. Dort hieß es: "Mit dem 33-jährigen Kicker laufen seit Wochen Gespräche, deren Ausgang offen ist. Ein ihm vorliegendes Arbeitspapier habe er noch nicht unterzeichnet." Das bekräftigte der Verein in einer Pressemitteilung am Mittwochvormittag. Dort heißt es unter anderem:  Bereits am 16. April informierte Sportdirektor Chris Löwe den Stürmer in einem persönlichen Gespräch darüber, dass der Verein bereit sei, den ursprünglich vorgesehenen Verbleib nicht nur zu den bestehenden Konditionen fortzuführen, sondern den Vertrag sogar bis 2028 inklusive einer Option für eine weitere Spielzeit auszuweiten.

"Leider ist Dejan auf dieses mündliche Angebot nicht eingegangen. Erst als klar war, dass die automatische Vertragsverlängerung aufgrund seines krankheitsbedingten Ausfalls beim Auswärtsspiel in Altglienicke nicht mehr greifen würde, hat sich sein Berater bei uns gemeldet und deutlich gemacht, dass eine weitere Zusammenarbeit nur mit einem erheblichen Gehaltssprung infrage kommt. Wir müssen bei unserer Kaderplanung wirtschaftlich vernünftig handeln und gleichzeitig eine gesunde Balance innerhalb der Mannschaft bewahren. Deshalb waren die veränderten Forderungen für uns am Ende nicht darstellbar", erklärte Sportdirektor Chris Löwe.

 

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