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Keine Chance: CFC verliert auf dem Betzenberg!

FUSSBALL Die Himmelblauen unterliegen dem 1. FC Kaiserslautern mit 0:2

Kaiserslautern/Chemnitz. 

Kaiserslautern/Chemnitz. Der freie Fall des Chemnitzer FC geht unaufhaltsam weiter: Beim 1. FC Kaiserslautern fingen sich die Himmelblauen die vierte Niederlage in Folge ein. Am Ende hieß es 0:2. Für die "Roten Teufel" trafen nach dem Seitenwechsel die eingewechselten Röser und Starke. In der ersten Halbzeit vergab Hosiner im legendären Fritz-Walter-Stadion seinen ersten Elfmeter in dieser Saison.

Beste Vorlagengeber fehlen

CFC-Coach Glöckner konnte auf vier Akteure nicht zurückgreifen. Neben den verletzten Bohl und Blumberg, die beide muskuläre Probleme beklagen, fehlten weiterhin aufgrund ihrer fünften gelben Karte Garcia und Milde. Ersetzt wurden die besten Vorlagengeber der Himmelblauen durch Itter und Müller. Weitere Änderungen im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen den FC Ingolstadt gab es nicht. Tallig - mit sechs Treffern zweitbester CFC-Torschütze - unterstütze Toptorjäger Hosiner im Angriff und war zudem für die Standardsituationen verantwortlich.

Hosiner vergibt Halbzeitführung vom Punkt

Der CFC hatte in den vergangenen Spielen mehrfach Pech bei Elfmeterentscheidung. Gegen den 1. FC Kaiserslautern zeigte Schiedsrichter Tobias Fritsch nach Foul an Itter in der 39. Minute auf den Punkt. Hosiner, der bis dato alle seine sieben Strafstöße sicher verwandelte, nahm sich die Kugel - und rutschte beim Schuss aus, sodass der Ball am Tor vorbeiflog - Bitter! Denn bis dato zeigten sich die himmelblauen Kicker formverbessert und hielten couragiert und fair dagegen. In der 21. Minute hatte Hosiner eine Situation gut antizipiert, konnte aber die Unstimmigkeit in der Lauterer Verteidigung allerdings nicht ausnutzen. Die Gastgeber wiederum ließen den Ball laufen und spielten flink nach vorn. Der Zielpass kam jedoch selten an, da im letzten Augenblick immer ein himmelblaues Bein dazwischen war. Unmittelbar vor der Pause kam der FCK noch zweimal vor das Tor von Jakubov, der bis dato einen ruhigen Nachmittag verlebte.

Sturmlauf der "Roten Teufel"

Das änderte sich mit Wiederanpfiff. Die Hausherren traten aufs Gaspedal und erspielten sich erstklassige Chancen. Jakubov wurde als erstes von Bakhat geprüft. Beim folgenden Eckball kratzte er als nächstes einen Hercher-Kopfball überragend von der Linie. Beim Schuss von Kühlwetter, der kurze Zeit später knapp am langen Pfosten vorbeiging, wäre er indes chancenlos gewesen. Danach legt Müller nach Abnahmeproblem den Ball Thiele vor, der diesen von der Strafraumgrenze am Winkel vorbeischlenzt. Ein abgefälschter Itter-Schuss brachte für einen Moment zumindest kurzzeitig Entlastung und unterbrach den Sturmlauf der "Roten Teufel".

Zwei Joker stechen CFC mitten ins Herz

Nach einer Stunde war der unglückliche Arbeitstag von Hosiner beendet, für ihn kam Bozic. Die Hausherren brachten Röser - und dieser schlug in der 66. Minute nach mustergültigem Zuspiel von Kühlwetter zu und erzielte mit seinem zweiten Saisontor die verdiente Führung. Wie schon gegen den FC Ingolstadt traf erneut ein ehemaliger Kicker der SG Dynamo Dresden gegen den CFC. Dieser antwortete prompt mit einem Bozic-Kopfball, der aber pariert werden konnte. Zehn Minuten nach dem Führungstreffer traf der ebenfalls eingewechselte Starke nach sehenswertem Konter.

Der Chemnitzer verliert mit 0:2 beim 1. FC Kaiserslautern - und damit das vierte von fünf Spielen nach dem Re-Start. Zum dritten Mal blieben die Glöckner-Schützlinge dabei ohne eigenen Torerfolg.

Restprogramm: Sechs-Punkte- sowie fünf weitere Endspiele vor der Brust

Am kommenden Dienstag steht im "Stadion - An der Gellertstraße" ein Sechs-Punkte-Spiel im Kampf um den Klassenerhalt an. 19 Uhr ertönt der Anpfiff gegen Preußen Münster. Zwischen beiden Teams liegen aktuell nur zwei Zähler. Das Hinspiel endete 3:3-Unentschieden.

 



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