Keine Chance für die Himmelblauen

Fußball Chemnitzer FC verliert auswärts gegen Paderborn

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Foto: Marcus Hengst

Paderborn. Der Chemnitzer FC ist mit leeren Händen von der Dienstfahrt nach Paderborn zurückgekehrt. Am Samstag verlor die Elf von Cheftrainer Horst Steffen am 2. Spieltag der 3. Fußball-Liga beim SC Paderborn vor 6.181 Zuschauern 2:3 (0:2). "Wir haben zwei Tore erzielt und noch einen Elfmeter vergeben. Eigentlich mussten unsere Möglichkeiten reichen, um hier etwas mitzunehmen. Bei zwei Gegentoren habe ich persönlich mit drin gehangen", sagte Kapitän Marc Endres.

Das erste Tor fiel bereits zu Beginn

Das Spiel begann aus Chemnitzer Sicht mit einer eiskalten Dusche. Denn bereits in der 9. Minute zappelte das Spielgerät im Kasten von CFC-Torhüter Kevin Kunz. Robin Krauße war zuvor aus der Distanz unbedrängt zum Schuss gekommen. Auch danach blieben die Gastgeber am Drücker und ließen Chemnitz kaum zur Entfaltung kommen.

Die Himmelblauen wirkten verunsichert, wackelten in der Abwehr und konnten im Angriff keinerlei Akzente setzen. Doch als dann Fabio Leutenecker von Thomas Bertels von den Beinen geholt wurde, gab es Elfmeter für den CFC. Dennis Grote übernahm die Verantwortung, scheiterte aber nach einer knappen halben Stunde an Torwart Leopold Zingerle.

Zweites Tor fiel mit dem Pausenpfiff

Immerhin gelang es den CFC-Kickern nun etwas, die Unsicherheit abzustreifen und besser ins Spiel zu finden. So hatte Daniel Frahn die große Chance zum Ausgleich, scheiterte aber am ausgezeichnet reagierenden Zingerle im gegnerischen Tor. Kurz vor der Pause hätte es fast zum zweiten Mal im Chemnitzer Gehäuse geklingelt, doch Kunz verhinderte dies mit einer starken Parade. Praktisch mit dem Pausenpfiff war er aber machtlos, als Ben Zolinski zum 2:0 traf.

Trotz des Rückstandes zog Steffen zur Pause keine personellen Konsequenzen und schickte sein Team unverändert auf den Platz. Gerade drei Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als Florian Hansch mit Ball am Fuß Tempo aufnahm, Richtung Strafraum stürmte und den Torwart zum 1:2 überwand.

In der 75. Minute machte Paderborn den Sack zu

Allerdings gelang es Chemnitz nicht, dem Spiel eine Wende zu geben. Vielmehr sorgten die Gastgeber in der 75. Minute mit dem 3:1 durch Christian Strohdiek für die Vorentscheidung. Der erneute Anschluss, zum 2:3, erzielt durch Björn Kluft (84. Minute) änderte nichts mehr an der Punkteverteilung, obwohl der CFC bis zum Schluss um das Remis kämpfte.

"Die ersten 20 Minuten haben wir nicht gut gespielt, Der Anschluss zum 1:2 hat die Moral meines Teams noch einmal gestärkt, meine Mannschaft hat bis zum Schluss an eine Punkteteilung geglaubt", sagte Horst Steffen.