Keine Pflege im Akkord, sondern Zeit und Bindung - welche Stütze Alltagshelfer sein können

Firma Homecare spricht mit Politikerinnen über das Thema Pflege

Chemnitz

Ob man ein gewisses Alter erreicht hat, eine körperliche oder seelische Behinderung hat oder einfach nur alleinstehend ist - oftmals brauchen Menschen Hilfe im Alltag. Seit einem Jahr gibt es in Chemnitz dafür die Alltagshelfer von Homecare. Sie bieten tägliche Unterstützung und Entlastung, sei es bei der Grundpflege, beim Einkaufen, Aufräumen, Kochen, Wäsche waschen oder einfach als nette Gesellschaft.

Ein Pflegedienst, der sich Zeit für seine Kunden nimmt

Standortleiter Lucas Pfeifer hat sich diese Woche mit Jan Holes, dem Geschäftsführer von Homecare Görlitz und Bautzen sowie den Politikerinnen Daniela Pfeifer, Ines Saborowski und Nora Seitz an einen Tisch gesetzt, um sich über das Thema Pflege auszutauschen und deutlich zu machen: die Alltagshelfer von Homecare sind kein klassisches Pflegedienstmodell, sondern eines, das auf wertvolle Zeit setzt - Zeit für die Kunden. "Bei uns wird nicht im Akkord wie in einem herkömmlichen Pflegedienst gearbeitet.

Helfer im Alltag

Unsere Alltagshelfer werden zu festen Bezugspersonen für unsere Kunden, können Vertrauen und Beständigkeit aufbauen", so Pfeifer. Kollege Jan Holes betont zudem die Integration in den Alltag. "Bei vielen Älteren fehlt die Motivation, überhaupt in den Tag zu starten. Sie haben keine Aufgabe mehr, keine soziale Interaktion. Der Besuch der Alltagshelfer kann genau da anknüpfen", so Holes. Der Lebenswille sei entscheidend im Alter - wenn der fehlt, sei ein Einzug ins Heim oft unvermeidbar.

Alltagshelfer oft von Pflegekassen übernommen

Was viele nicht wissen: Die Kosten für die Alltagshelfer werden oft ganz oder zum Teil von der Pflegekasse übernommen. Denn die Homecare Alltagshelfer sind von den Pflegekassen zugelassen und anerkannt. Über die Möglichkeiten zur Kostenübernahme informiert Lucas Pfeifer, dessen Homecare-Standort in der Bahnhofstraße 24 ist, gern in einem persönlichen Erstgespräch. Wer nicht mobil ist: Ein Anruf genügt, und die Alltagshelfer kommen bequem nach Hause. "Wurde ein Pflegegrad festgestellt, lässt sich eine bestimmte Anzahl an Pflegestunden über die Kasse abrechnen. Besteht mehr Bedarf, kann das privat finanziert werden", erklärt Pfeifer.

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