Kellerkind hat Siegesserie gestartet

Ligageschehen Neun Teams kämpfen um vier Playoff-Plätze

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Die Karlsruhe Lions liegen als Aufsteiger derzeit auf Playoff-Kurs. Groß war die Freude auch nach dem knappen Sieg in Chemnitz. Foto: Ralph Kunz

In der 2. Bundesliga Pro A marschieren Crailsheim und Vechta weiter vorneweg. Beide treffen am Samstag direkt aufeinander. Allerdings musste Bundesliga-Absteiger Rasta beim 88:89 in Trier seine zweite Saisonniederlage einstecken.

Auch die elf Punkte des Ex-Chemnitzers Carter halfen da nicht. Hinter dem Topduo haben sich Köln und der bärenstarke Aufsteiger Karlsruhe einsortiert, der zwölf seiner 18 Spiele siegreich gestalten konnte. Mit dem ehemaligen Niner Craig Bradshaw gewannen die Badener zuletzt 85:72 in Kirchheim um Trainer Anton Mirolybov. Damit sind wohl vier der acht Playoffplätze so gut wie vergeben.

Um die restlichen vier Tickets streiten bis dato neun Mannschaften. Die im Herbst schon sicher in der Aufstiegsrunde geglaubten Hamburger gingen in den letzten sechs Partien stets als Verlierer vom Feld und befinden sich in einer Krise. Beim 67:72 in Paderborn steuerte Greg Logins fünf Punkte bei. Auch Heidelberg erhielt einen Dämpfer und fuhr nach dem 72:78 in Nürnberg ohne Punkte nach Hause. Eric Palm war mit 17 Punkten erfolgreichster Akademiker, Martin Seiferth brachte es auf neun Zähler.

Die Franken um Virgil Matthews (11 Punkte) liebäugeln plötzlich mit einem Platz unter den besten Acht, was ihnen im Herbst kaum einer zugetraut hätte. Der Verlierer zwischen Chemnitz und Paderborn dürfte aus dem Rennen sein. Im Tabellenkeller ist Bewegung eingezogen. Baunach, das zum Jahreswechsel Dugandzic zum neuen Trainer machte, hat dreimal in Folge gewonnen und die "rote Laterne" abgegeben.