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Kinder imitieren Häschen und Ameisen

Projekt Neue Spielmeile im Küchwald ist fertiggestellt

Sie heißen "Springende Häschen", "Spinnennetz" oder "Fuchsbau" - die Elemente der neuen Spielmeile für Kinder im Küchwald. Zugegeben, dass es sich bei den Konstruktionen um Spielelemente handelt, erkennt man nicht sofort. Sie muten zum Teil eher wie kleine Kunstwerke im Wald an.

Kein Spielplatz, wie man ihn kennt

"Es sind ja auch keine Spielplätze im herkömmlichen Sinn", betont Baubürgermeister Michael Stötzer. Vielmehr gehe es darum, den kindlichen Bewegungsdrang anzuregen. Und der wurde bei den Jungen und Mädchen der Schlossgrundschule, die gestern die ersten waren, die die Spielmeile testen durften, sofort geweckt. Sie hüpften auf Trampolinen wie "Springende Häschen", bestiegen Holzkonstruktionen und hatten Spaß an wasserspuckenden Tretelementen.

An manchen Spielstationen sind Netze oder Seile integriert, auf denen man balancieren oder sich wie Spinnen im Kletternetz bewegen kann. Den Charakter eines Ameisenhügels nimmt eine Spielstation an der Allee am Küchwaldring auf. Die kleinen Insekten nachahmend, können Kinder die Dimensionen und das emsige Gewimmel eines Ameisenhügels ermessen.

200.000 Euro sind geflossen

Rund 200.000 Euro hat die neue Spielattraktion im Küchwald gekostet. Der Spielmeilenpfad führt von der Küchwaldstraße hinein in den Park in Richtung Parkeisenbahn-Bahnhof und weiter zum Waldrand an der Wittgensdorfer Straße in Nähe des Waldkindergartens bis schließlich zum Eissportzentrum. In den nächsten zwei Wochen sollen noch Beschilderungen an den einzelnen Stationen angebracht werden.



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