Kinder in Chemnitz bedroht und erpresst: Polizei ermittelt

Polizei untersucht zwei ähnliche Taten

Chemnitz

Drei Kinder, alle männlich im Alter von 13 Jahren, bestiegen am Hauptbahnhof eine Straßenbahn in Richtung Theaterplatz. Ein unbekannter Mann sprach sie zunächst wegen Kleingeld an und bedrohte sie anschließend. Aus Angst übergab einer der Jungen dem Täter eine zweistellige Summe Bargeld. Die Kinder stiegen am Theaterplatz aus. Der Täter soll dunkle Haut- und Haarfarbe gehabt haben, mit Akzent gesprochen und schwarze Kleidung getragen haben.

Erpressung in der Hainstraße am Abend

In der Hainstraße, nahe der Fürstenstraße, fragten drei Kinder, ein 13-Jähriger und zwei 14-Jährige, einen jungen Mann nach der Adresse eines Ladengeschäfts. Der zunächst freundliche Unbekannte wurde im Gespräch zunehmend aggressiv und forderte Bargeld. Dabei soll er ein Messer aus seiner Jacke gezogen haben. Einer der Jungen gab ihm daraufhin eine zweistellige Summe Bargeld. Die Kinder wechselten daraufhin die Straßenseite, wo ein weißes Fahrschulauto stand. Der Täter, etwa 20 Jahre alt, mit Bart und lockigen Haaren unter einem Basecap, ging anschließend in den Lidl-Markt vor Ort.

Ermittlungen und mögliche Zusammenhänge

Die Kinder blieben unverletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob ein Zusammenhang zwischen beiden Taten sowie weiteren jüngsten Vorfällen besteht.

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