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Kinder können im Industriemuseum kreativ werden

Ferien Was ist eigentlich alles "Made in Chemnitz"?

Die Facetten der Industriegeschichte können Ferienkinder im Industriemuseum entdecken. Dort läuft derzeit die aktuelle Ausstellung "Das Herz von Chemnitz - 220 Jahre Industriegeschichte". Darin können sich große und kleine Besucher auf eine spannende Zeitreise freuen. Das Herz der Schau, die bis Anfang November zu sehen ist, sind 13 Beispiele der Chemnitzer Industriegeschichte unter dem Motto "Made in Chemnitz". Dazu gehört zum Beispiel die Geschichte der Konzertina des Chemnitzer Instrumentenbauers Carl Friedrich Uhlig, der in den 1830er Jahren eine spezielle Form einer Ziehharmonika baute. Aus ihr entstand rund 100 Jahre später das Bandoneon, ohne das der argentinische Tango bis heute undenkbar wäre.

Eine weitere Erfolgsgeschichte rankt sich um die Entwicklung des Geschirrspülmittels Fit. Es wird seit 50 Jahren in der markanten henkellosen Flaschenform verkauft, die dem Chemnitzer Bauwerk Roter Turm nachempfunden ist. Zusätzlich zu einem Rundgang durch die Ausstellung findet am 25. Juli, jeweils 13 und 15 Uhr ein Bastelnachmittag statt - Kinder ab 8 Jahren können dann hübsche Traumfänger weben. Am 8. August, jeweils 13 und 15 Uhr, sind Ferienkinder ab 6 Jahren zum Bedrucken von Textilien mit Holzstempeln eingeladen. Am 18. Juli und 1. August ist schließlich Unternehmergeist gefragt: Jungen und Mädchen ab 6 Jahren können eine Fabrik-Spardose gestalten. Anmeldungen für die Ferienangebote sind unter 0371/3676410 möglich.



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