Kinderpornografie: Großangelegte Durchsuchungen in Aue-Bad Schlema, Chemnitz und weiteren Orten

Einsätze auch in Chemnitz, Freiberg, Penig, Leisnig, Großweitzschen, Hartha, Geringswalde, Roßwein, Hartmannsdorf und Oelsnitz/Erz

Chemnitz

Die Chemnitzer Kriminalpolizei führte an zwei Tagen konzentrierte Durchsuchungseinsätze im Kampf gegen Kinderpornografie durch.

Unterstützung erhielten die Kriminalbeamten dabei von der sächsischen Bereitschaftspolizei.

Große Durchsuchungsaktion in mehreren Städten

Die Ermittler setzten Beschlüsse zu 20 Verfahren insbesondere wegen Besitzes, Verschaffung oder Verbreitung von Kinderpornografie um und durchsuchten in Chemnitz, Freiberg, Penig, Leisnig, Großweitzschen, Hartha, Geringswalde, Roßwein, Hartmannsdorf, Oelsnitz/Erzgeb. sowie Aue-Bad Schlema.

Betroffen waren 21 Personen im Alter zwischen elf und 71 Jahren, die unangekündigten Besuch von den Beamten erhielten und Speichermedien aushändigen mussten. Insgesamt stellten die Polizisten gut 40 Handys, mehr als 40 Computer und über 100 weitere Speichermedien sicher. Die Asservate werden nun ausgewertet, was erfahrungsgemäß einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Zahlreiche Datenträger sichergestellt

Gegen einen 47-jährigen Beschuldigten als auch einen 54-jährigen Beschuldigten (beide deutsch) wird nicht nur wegen Verschaffung von Kinderpornografie ermittelt, sondern auch noch wegen Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern ohne Körperkontakt.

Die Beamten stellten allein bei dem 47-Jährigen elf und bei dem 54-Jährigen zwölf Datenträger, darunter mehrere Computer, Festplatten und Handys, sicher. Es folgt nun die Auswertung der sichergestellten Beweismittel.

Im Zuge der Durchsuchungsmaßnahmen erfolgten keine Festnahmen der Beschuldigten.

Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.

Auch interessant für dich