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Kleider machen Leute - welche Leute machen Kleider?

Vorgestellt Ausbildungsberufe in der Bekleidungsindustrie im neuen Gewand

Wer sorgt eigentlich dafür, dass wir in allen Lebenslagen passend gekleidet sind? "Textil- und Modenäher/-innen" und "Textil- und Modeschneider/-innen" fertigen modische und klassische Bekleidung wie Kleider und Anzüge sowie Accessoires wie Krawatte, Schal und Mütze. Aber auch funktionelle Bekleidung und textile Artikel wie Skijacken, Feuerwehranzüge, Rucksäcke und Airbags, Heimtextilien wie Vorhänge und Decken sowie medizinische Produkte wie Kompressionsstrümpfe gehören zum Produktspektrum.

Insbesondere technische, strukturelle und organisatorische Veränderungen in den Unternehmen der Bekleidungsindustrie haben sich im letzten Jahrzehnt auch auf die beruflichen Anforderungen an die Beschäftigten ausgewirkt. Die nähintensiven Tätigkeiten wurden zunehmend ins Ausland verlagert, sodass die klassische Bekleidungsfertigung nur noch in Ansätzen in den Musterabteilungen der Unternehmen vorhanden ist. In den Unternehmenszentralen sind heute vor allem die "Systemkopf-Funktionen" wie Entwicklung, Design, Fertigungssteuerung, Einkauf, Vertrieb, Verwaltung, Marketing und Logistik zu finden. Es sind jedoch auch neue berufliche Einsatzgebiete entstanden, so im Bereich der Konfektion technischer Textilien und von Gesundheitsprodukten.

Die Fachkräfte arbeiten vorwiegend in den Näh- und Musterabteilungen von Unternehmen in der Textil- und Bekleidungsindustrie im In- und Ausland. Die dreijährige Ausbildung bereitet auf den Einsatz in der Prototypen- und Serienfertigung, Arbeitsvorbereitung und Qualitätsprüfung sowie in der Schnitttechnik vor und bietet eine gute Voraussetzung für den Einstieg in die mittlere Führungsebene, zum Beispiel als Bekleidungstechniker/-in, Direktrice/Modelleur oder Modedesigner/-in.bibb



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