Kleine Patienten können wieder toben

Kinder Neuer Spielplatz für Kinder- und Jugendpsychiatrie Chemnitz

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Der neue Spielplatz für die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Foto: Klinikum Chemnitz

Nestschaukel und Hängematte, Klettergerüst und Basketballkorb, Bodentrampolin und Balancierstrecke - die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters des Klinikums Chemnitz lässt kaum Wünsche offen. "Seit Jahren wünschen wir uns Ersatz für die defekten und gesperrten, irgendwann abgebauten Spielgeräte", sagt Katja Ebenhög, Leiterin der Jugendtherapiestation D084.

Die Stationsleiterin ist zugleich Vorsitzende des Fördervereins der Klinik, der sich in den vergangenen Jahren immer wieder für einen neuen Spielplatz stark gemacht hatte. Eine Station, auf der Kinder behandelt werden, müsse einfach einen Spielplatz haben, sagt Katja Ebenhög, damit die jungen Patienten ihrem natürlichen Bewegungsdrang folgen können.

Für einen besseren Klinikalltag

Zudem könnten, gerade bei Kindern mit motorischen Störungen, Bewegungen, die in der Therapie eingeübt werden, spielerisch ausprobiert und weiter trainiert werden. Dass der Spielplatz direkt am Haus 8/9 errichtet wurde, erleichtere noch dazu den Tagesablauf. Bislang sei der Besuch eines Spielplatzes außerhalb des Klinikum-Geländes stets mit Aufwand verbunden gewesen.

"Jetzt brauchen wir einfach nur die Tür aufzumachen und schon kann es losgehen. Das ist viel bequemer", sagt Katja Ebenhög. Der neue Spielplatz ist Teil des Investitionsplanes von insgesamt 500.000 Euro für die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters.