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Erzgebirge

Kleine Tüftler bauen Städte von morgen

Wettbewerb Erste Chemnitzer First Lego League-Gruppe in Aktion

Lego gehört heutzutage für viele Kinder zum Lieblingsspielzeug. Häuser, Figuren und ganze Landschaften bauen und sich darin mit fantastischen Geschichten verlieren, macht aber nicht nur Spaß.

Große Themen bereits im kleinen Alter kennenlernen

Es geht auch komplexer - mit der First Lego League. Das Förderprogramm soll Kinder und Jugendliche in einer sportlichen Atmosphäre an Wissenschaft und Technologie heranführen. Dadurch soll ihnen der Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern erleichtert sowie ihre Motivation, einen Ingenieur- oder IT-Beruf zu erlernen, frühzeitig geweckt werden. In jährlichen Wettbewerben können die kleinen Tüftler ihr Wissen und handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Aktuell geht es um das Thema "Bauen der Zukunft": Kids können dabei Ideen entwickeln, wie man Transport, Umwelt und Architektur nachhaltig entwickeln kann, so dass Städte und Dörfer für alle Menschen lebenswert sind und es auch lange bleiben.

In Chemnitz gibt es bisher eine First Lego League-Gruppe. Sie besteht aus Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren. Das Team trifft sich wöchentlich einmal, um unter Anleitung von Stephan Fischer im Siemens-makerspace zu forschen und werkeln. Fischer ist Mitarbeiter bei Siemens und hat die Gruppe mit privater Initiative ins Leben gerufen. Unterstützt wird das Projekt zudem durch Verband Deutscher Elektrotechniker (VDE) im Bezirksverein Chemnitz. Aktuell hat die Gruppe der kleinen Ingenieure von morgen bereits Aufzüge, Türöffner, Alarmanlagen und mehr aus Lego gebaut und entsprechend programmiert.

Weltweit nehmen etwa 40.000 Teams in 98 verschiedenen Ländern an dem First Lego League-Förderprogramm teil. Mitte November starten die Regionalwettbewerbe, wo sich auch die Chemnitzer präsentieren.



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