Kleiner Drache weckt Interesse

Sternwarte In Drebach ist Tabaluga auch weiterhin zu erleben

Mit einer Mischung aus altbewährten und neuen Vorführungen geht die Volkssternwarte Drebach ins neue Jahr. Als Dauerbrenner erweist sich die Sternenreise eines kleinen Drachen. Untermalt mit Liedern von Peter Maffay ist "Tabaluga und die Zeichen der Zeit" noch bis Ende März zu sehen. "Ursprünglich war diese Musikshow nur bis Jahresende geplant. Aufgrund der großen Beliebtheit wurde sie aber verlängert", erklärt Programmgestalterin Christine Kampf. Der 33-Jährigen zufolge kommen nicht nur viele junge Besucher, sondern auch ältere. Auch "Der Stern von Bethlehem" bleibt auch nach den Feiertagen im Programm, da die Weihnachtszeit ja erst am 2. Februar endet. So lange wird auch in der Sternwarte der Frage nachgegangen, welcher besonderen Himmelserscheinung die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland vor reichlich 2000 Jahren folgten. Dieser Zeitreise folgen ab Mitte Februar aus gegebenem Anlass jedoch einige neue Programmpunkte. "Schließlich stehen der Valentinstag und die Winterferien an", erklärt Christine Kampf, die für beide Anlässe einiges parat hält. Speziell die Schüler dürften in der schulfreien Zeit auf ihre Kosten kommen. "Sind wir allein im All?" Auf diese Frage versucht Sternwartenleiter Jens Kandler in einer gleichnamigen Show eine Antwort zu geben. Auch der "Zauber des Teleskops - ein Blick zu den Sternen" steht in den Ferien auf dem Programm. Wer selbst zu den Himmelskörpern hinaufschauen will, muss sich aber nicht bis Mitte Februar gedulden. Schon am 9. Januar kann beim ersten Beobachtungsabend im neuen Jahr durchs Fernrohr geblickt werden. "Auch das kommt immer gut an", sagt Christine Kampf, die hinsichtlich der technischen Ausstattung nichts Neues zu vermelden hat: "Seit der Installation der Ganzkuppel-Videoprojektion vor einem Jahr sind wir auf der Höhe der Zeit."