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Kleinod europäischer Geschichte

Städtetrip Burg und Kloster Oybin ist eines der Highlights im Naturpark Zittauer Gebirge

Es zählt zu den eindrucksvollsten Denkmälern in Deutschland und inspirierte berühmte Maler der Romantik wie Caspar David Friedrich zu Meisterwerken: Heute ist das Freilichtmuseum Burg und Kloster Oybin ein Publikumsmagnet für Aktivurlauber und Kulturinteressierte. Das Kleinod europäischer Geschichte liegt auf dem gleichnamigen Berg inmitten des Zittauer Gebirges im Dreiländereck zu Böhmen und Niederschlesien. Ob historischer Mönchszug, ein Ausflug in die Romantik, Burgfeste, gregorianische Gesänge oder klassische Konzerte bei Kerzenschein: Die Führungen und Veranstaltungen sind so facettenreich wie das Bauwerk selbst. In den Museumsräumen lädt die Ausstellung "Oybin, ein Fels in der Weltgeschichte" dazu ein, tief in die Kloster- und Burggeschichte einzutauchen.

Neben der Burganlage gibt es in der Ferienregion Zittauer Gebirge noch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu entdecken. "Ein schönes Ausflugsziel für Familien mit Kindern ist zum Beispiel der Steinzoo mit seinen bizarren Sandsteinformationen in Form von Tiergestalten", weiß Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Drei Wanderwege rund um die Orte Oybin, Jonsdorf und Lückendorf führen zu "Löwen", "Nashorn", "Brütender Henne", "Schildkröte" und viele anderen Tieren. Wer möchte, kombiniert die Wanderung mit einem Besuch in der Oberlausitzer Miniwelt oder einer Fahrt in der Zittauer Schmalspurbahn.

Seit über 120 Jahren ist die dampfbetriebene Bahn zwischen Zittau und den Kurorten Oybin und Jonsdorf in Betrieb. Auf der zwölf Kilometer langen Strecke bleibt genügend Zeit, die Landschaft in aller Ruhe zu betrachten, bevor man von den einzelnen Stationen aus zu abwechslungsreichen Berg- und Talwanderungen startet.



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