Kletterzentrum strahlt im Konkordiapark

Pläne Neuer Betreiber Peter Simmel will 2018 weiter investieren

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Die neue Außenwerbung des Kletterzentrum strahlt weit in die Ferne. Foto: Steffi Hofmann

Die Kletterhalle am Konkordiapark hat kürzlich eine neue Außenwerbung bekommen, die besonders bei Dunkelheit auf das Sportzentrum aufmerksam macht. Im Sommer wurde bekannt, dass der Unternehmer Peter Simmel das insolvente Sporthaus gekauft hat. Die 14 Mitarbeiter konnten aufatmen, denn sie wurden übernommen.

Was hat sich seitdem getan?

"Wir haben dem bestehenden tollen Team Sicherheit und Perspektive gegeben und wir haben im Gebäude schon sehr viel renoviert und neu angeschafft", sagt Peter Simmel. Demnach wurden Wände neu gestrichen, neue Technik und Ausstattung gekauft, das Außengelände frisch asphaltiert, ein Bus für Kletterausflüge gekauft und durch die neue Leuchtreklame die Sichtbarkeit nach außen verbessert.

Peter Simmel ist als Unternehmer und Kaufmann in Sachsen und den Nachbarländern bekannt. Er führt unter anderem eine regionale Edeka-Ladenkette mit 20 Filialen in Sachsen, Thüringen und Bayern mit rund 1.000 Mitarbeitern. Außerdem kaufte die Simmel-Unternehmenstochter KiG GmbH in der jüngsten Vergangenheit das in die Insolvenz geratene DDR-Museum in Radebeul.

Neue Kletterwand im Freien

In der Chemnitzer Kletterhalle sah Simmel von Beginn an "eine tolle Möglichkeit für die Erhaltung von Gesundheit und Fitness, die es in der Form und Größe kein weiteres Mal in der Region gibt". Für 2018 hat er somit schon Pläne, das Sporthaus weiter zu optimieren. Im Freien soll eine 18 Meter hohe Speedkletterwand errichtet werden.

Zudem sollen der Außenbereich gepflastert oder asphaltiert werden und die Sichtbarkeit zur Leipziger Straße wesentlich verbessert sowie die Grünflächen attraktiv gestaltet werden. "Wir wollen den Innenkletterbereich auch total neu aufstellen, um für alle Kletterer noch attraktiver zu werden", so Peter Simmel.