Klinikum: Mitarbeiter mit Corona-Virus infiziert

Klinikum Zahl der Patienten ist konstant geblieben

Chemnitz. 

Chemnitz. Die Zahl der Covid-19-Patienten am Klinikum Chemnitz ist in den letzten Tagen recht konstant geblieben. 14 Patienten konnten bislang geheilt entlassen werden. Der Zustand der beiden italienischen Patienten, die vor mehr als einer Woche am Klinikum Chemnitz aufgenommen wurden, hat sich inzwischen gebessert und ist stabil, informiert das Krankenhaus. Mittlerweile ist allerdings auch medizinisches Personal infiziert. Angestellte auf zwei Stationen sind positiv getestet worden.

Mit zunehmender Ausbreitung des Virus in Deutschland steigt rein statistisch die Wahrscheinlichkeit von Infektionen unter Mitarbeitern von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und anderen patientennahen Bereichen. Insoweit ist eine breitere Testung von Mitarbeiter- und Patientengruppen anzustreben, heißt es aus dem Klinikum. Voraussetzung hierfür ist eine ausreichende Verfügbarkeit von Reagenzien und anderen Verbrauchsmaterialien im Labor. Diese Voraussetzung sei derzeit noch nicht erfüllt. An den baulichen und medizintechnischen Maßnahmen werde im Klinikum Chemnitz jedoch mit Hochdruck gearbeitet, heißt es weiter.

Bereits frühzeitig seien im Klinikum Chemnitz die Arbeitsabläufe an die erwartet hohe Zahl an stationär zu behandelnden Covid-19-Patienten angepasst worden. Dazu gehörte und gehört das Überprüfen der Schutzausrüstung am Haus und die Anpassung des Bedarfs. Es sei klar definiert, in welchen Bereichen welche Art von Schutzausrüstung nötig und zu tragen ist. Dementsprechend werde die Schutzkleidung an die Mitarbeiter ausgereicht. Ebenfalls frühzeitig sei am Klinikum Chemnitz definiert worden, welche Mitarbeiter und Patienten auf die Infektion mit SARS-CoV-2 getestet werden und welche Maßnahmen nach einem positiven Testergebnis einzuleiten sind.

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