Kneipenevent "Schere, Stein, paar Bier" geht in nächste Runde

Freizeit Martin König erzählt von der Idee und den Regeln

Jeder kennt das Kinderspiel "Schere, Stein, Papier", doch in Chemnitz gibt es das Ganze sogar als Tunier! Martin König initiierte es als besonderes "Schere, Stein, paar Bier" und jeden letzten Donnerstag im Monat findet es ab 19 Uhr in einer Kneipe der Chemnitzer Kneipenlandschaft statt.

Das Ziel der Veranstaltungsreihe: "Wildfremde Menschen zusammenbringen, egal ob schwarz oder weiß, ob deutsch oder englisch oder was auch immer." Und der Erfolg gibt Martin König recht. Doch wie kommt man denn auf die Idee aus dem Kinderspiel ein Tunier zu machen? "Ich habe einige Zeit in Köln gewohnt und da gab es dieses Turnier auch und ich fande es so cool und dachte mir, das muss auch in Chemnitz funktionieren."

Austausch zwischen Chemnitzern fördern

Er erzählt weiter über seine Ideen: "Ich will damit den Austausch zwischen den Menschen in der Stadt fördern und sie dazu bewegen, öfter in Kneipen zu gehen und vielleicht auch Locations zu entdecken, die vorher unbekannt waren. Daneben möchte ich die Chemnitzer Macher zusammenbringen. Die Stadt hat so viele fleißige Leute, das will ich unterstützen."

Unterstützt wird das Ganze von "Marx Bier" und "Karlskopf". Martin selbst führt mit Kollege Stefan als Schiedsrichter durch den Abend. Kollege Chris von "Creativlenses" filmt das Spektakel und kommentiert es zusammen mit dem Kumpel Birthe, der auch die Spieler für die Videos interviewt. "Ist also mittlerweile ein bisschen umfangreicher geworden", lacht Martin.

Wie läuft so ein Abend ab?

Die Spieler kommen, melden sich bei den Veranstaltern an und denken sich einen Kampfnamen aus. Mit dem spielen sie dann den ganzen Abend. Als Startgeld erhält jeder 2.500 Karlis und versucht das aufs Maximum zu vermehren, denn am Ende des Abends spielen nur die 32 Besten den Sieger des Abends aus. Gegen 21.30 Uhr muss jeder ein Gebot abgeben: Was wird vermutet, braucht man an Karlis, um unter die besten 32 in die Endrunde zu kommen? 4.000Karlis? 5.000? Oder mehr?

"Wir als Schiedsrichter verraten es auch nicht. Du kannst dein Geld auf drei Wegen vermehren. Erstens: Du spielst gegen andere um Karlis. Zweitens, du wettest auf Spiele oder drittens, du kaufst die ganze Zeit Marx-Bier an der Bar, denn für jedes Marx-Bier gibt's 500 Karlis extra", lacht König.

Die besten 32 spielen dann in der Endrunde den Sieger aus. Mit Fouls, Auszeiten, roten und gelben Karten geht es richtig zur Sache. Alle Teilnehmer der Endrunde erhalten Weltcuppunkte. Insgesamt gibt es zwölf Weltcpus und der, der am Ende ganz oben in der Tabelle steht, wird Jahressieger oder auch Weltmeister.

Preise:

Der Sieger erhält neben 50 Weltcuppunkten zwei Kisten Marx-Bier, ein Karlskopf-Shirt und einen coolen Pokal. Der Zweitplatzier erhält 40 Punkte und eine Kiste Bier. Und der Drittplatzierte erhält neben 30 Punkten einen Gutschein vom Café Dreamers auf dem Brühl.

Wer sich für die lustigen Abende interessiert, kann beim nächsten Event am 27. Juni die No.10 Bar in der Nähe der Straße der Nationen in Chemnitz besuchen und einfach mitmachen.