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Komplexe Kontrollen in Chemnitz decken illegalen Drogenbesitz und Corona-Verstöße auf

blaulicht Ein 33-Jähriger wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht

Die Polizeidirektion Chemnitz führte am Donnerstag erneut eine Komplexkontrolle zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität in der Innenstadt und angrenzenden Ortsteilen sowie zur Durchsetzung der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung durch.

Beamte der Polizeirektion Chemnitz sowie der sächsischen Bereitschaftspolizei haben dabei sechs Straftaten und acht Ordnungswidrigkeiten festgestellt.

 

In der Beckerstraße in Chemnitz unterzogen Polizisten am Nachmittag zunächst zwei Männer (23, 31 Jahre) einer Personenkontrolle, wobei die Beamten geringe Mengen Marihuana bei dem Duo fanden und sicherstellten. Es folgten Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

 

Verstoßes gegen das Waffengesetz

 

Ein weiterer Verstoß wegen unerlaubten Besitzes von Drogen (geringe Menge Crystal) stellten die Einsatzkräfte bei einem 29-Jährigen fest. Der Mann war zusammen mit drei Personen am DAStietz kontrolliert worden, da der Verdacht bestand, dass die Gruppe aus unterschiedlichen Hausständen stammte. Bei der Überprüfung bestätigte sich der Verdacht, woraufhin entsprechende Ordnungswidrigkeitsanzeigen gegen das Quartett erstattet wurden. Weiterhin lag gegen einen der Männer (33 Jahre) eine Anordnung zur Untersuchungshaft vor. Bei der anschließenden Durchsuchung auf dem Revier fanden die Beamten zudem einen verbotenen Taser bei dem 33-Jährigen, was eine weitere Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz zur Folge hatte. Er wurde heute am Amtsgericht Chemnitz einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der 33-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

 

Trunkenheit und Verstoß gegen Corona-Maßnahmen

 

Auch bei der Kontrolle eines 21-Jährigen in der Straße Am Wall fanden Beamte ein verbotenes Messer, was eine entsprechende Anzeige nach sich zog.

In der Zietenstraße fiel Beamten der sächsischen Bereitschaftspolizei ein PKW Volvo auf, der mit überhöhter Geschwindigkeit und in Schlangenlinien in Richtung Augustusburger Straße unterwegs war. Sie hielten den Volvo in der Clausstraße an und unterzogen den Fahrer (47 Jahre) einer Verkehrskontrolle. Ein mit dem 47-Jährigen durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,66 Promille. Für den alkoholisierten Fahrer folgten eine Blutentnahme, die Sicherstellung des Fahrzeugschlüssels sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Ferner stellten die Polizisten bei vier Personen (14 bis 40 Jahre) Verstöße gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung wegen des Nichtragens eines Mund-Nasen-Schutzes fest.

 

Insgesamt waren 95 Einsatzkräfte in die Maßnahmen eingebunden.