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Chemnitz

Konkordiapark könnte zum Skater-Mekka werden

Pläne Beim "Bring Da Truckaz" wurde Millionen-Projekt einer neuen Halle vorgestellt

Das internationale Skateboard-Event "Bring Da Truckaz" mit Teilnehmern aus fünf Ländern ging am Wochenende im Konkordiapark in die mittlerweile neunte Runde. Auf die Gäste warteten Skate-Competitions, wie die legendäre C.R.E.A.M. Session sowie Musik und eine Chill-Area. Auch zwischenzeitliche Regengüsse taten der guten Stimmung keinen Abbruch. Das "Bring Da Truckaz"-Skate-Event ist laut den Organisatoren der größte unabhängige Skateboard-Jam in Deutschland mit einem internationalen Starterfeld. Die weltweiten Teilnehmern kamen diesmal aus Mazedonien, Österreich, Spanien, Tschechien sowie weiten Teilen Deutschlands.

Im Rahmen des Events wurde am Sonntag auch ein neues Millionenprojekt vorgestellt: Auf einem Areal zwischen Matthes- Mittelstraße könnte demnächst ein Roll- und Funsportzentrum entstehen. Direkt neben der jetzigen Kletterhalle wäre Platz für eine Art Sportcampus am Konkordiapark. Laut der Architekten könnte eine neue Halle auf drei Etagen mit insgesamt bis zu 3000 Quadratmetern gebaut werden. Kosten: An die zehn Millionen Euro. Damit konkrete Planungen überhaupt weitergehen können, müsste in den nächsten Doppelhaushalt 2021/2022 eine halbe Million Euro für das Projekt eingestellt werden.

Grund für die Pläne einer neuen Halle ist der enorme Zuspruch, den Skate-Sport in Chemnitz hat. Die Anlage im Konkordiapark ist seit 15 Jahren bei den Sportler beliebt. Die "Druckbude" des AJZ, eine überdachte Variante, wird jährlich von 12.000 Skatern genutzt und platzt damit aus allen Nähten.

 

 



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