Kooperatives Wohnen bald in Chemnitz?

Projekt Gemeinsam wohnen wird immer beliebter

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Foto: Getty Images/annebaek

Den Traum vom gemeinschaftlichen Wohnen und Arbeiten träumen viele: ob als generationenübergreifendes Wohnprojekt, als Arbeitskollektiv in den eigenen Räumen, als engagiertes Kulturprojekt oder eine Mischung von all dem. Im Rahmen des Projektes "Kooperative Wohnformen - Chemnitz" findet am 1. September um 13 Uhr im Rahmen der Ibug der Vortrag "An uns selbst vermieten?" in der ehemaligen Nadel- und Platinenfabrik an der Waplerstraße statt.

Die Veranstaltung zeigt Beispiele aus anderen Städten und informiert über Rechts- und Finanzierungsmodelle. In einer offenen Beratung gibt es Fragen und Antworten rund um Wohn- und Gewerbeprojekte im kollektiven Eigentum der Mieter und die Gelegenheit zum Kennenlernen anderer Interessierter.

Der Nachfrage gerecht werden

In den vergangenen zwei Jahren gab es ein zunehmendes Interesse an gemeinschaftlichem Wohnen, wie Sabine Hausmann von der Agentur Stadtwohnen Chemnitz informiert. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, wurde von der Stadt Chemnitz das Projekt "Kooperative Wohnformen - Chemnitz" aus der Taufe gehoben.

Durchgeführt wird es von Mitgliedern des Vereins Haus- und WagenRat aus Leipzig in Zusammenarbeit mit der Agentur StadtWohnen Chemnitz. Haus- und WagenRat, ein Verein für selbst organisierte Räume, berät seit vielen Jahren in und um Leipzig bestehende Projekte und Gruppen, die sich in der Gründungsphase befinden. Dabei werden soziale, organisatorische, finanzielle und rechtliche Aspekte abgedeckt.